Heimatgeschichten: Der Meilenstein am Liesebühl – Petristraße - Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt - Heiligenstadt im Eichsfeld

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Heimatgeschichten: Der Meilenstein am Liesebühl – Petristraße

Heiligenstadt im Eichsfeld
Herausgegeben von in Heiligenstadt ·
Tags: MeilensteinPetristraße
Neben der Honsel-Tankstelle in Heiligenstadt steht ein alter preußischer Meilenstein. Der Obelisk trägt die Meilenzahl bis Berlin, Witzenhausen und Nordhausen und stand ursprünglich am oberen Liesebühl, wo er 1823 aufgestellt wurde. Im Zuge der Straßenerneuerung musste er von seinem alten Platz an der Mauer der Villa Lampe weichen. Der Meilenstein lagerte beim Straßenwesen und sollte anschließend entsorgt werden. Die Steinmetzfirma Fiedler sicherte den stark verwitterten Stein und sanierte ihn im Auftrag des Straßenbauamtes. Die ehemals bronzenen Adler wurden schon in den Vorkriegszeiten entwendet und sind heute durch Imitate ersetzt.

Da der Meilenstein an seiner alten Stelle nicht mehr aufgestellt werden konnte, fand er am 11. August 2005 seinen neuen Platz neben der Honsel-Tankstelle in der Petristraße. Der Meilensteinverband ließ eine Informationstafel am Obelisken anbringen.

Bemerkungen:
Ein Meilenstein, auch Postmeilensäule, ist ein in regelmäßigen Abständen an Straßen errichteter Entfernungsanzeiger und gehören wie Wegkreuze oder Bildstöcke zu den Kleindenkmälern. Ab 1815 wurde vom preußischen Staat ein Straßenbauprogramm größeren Umfangs zur Verbesserung von Infrastruktur und Wirtschaft aufgelegt und eine „Kunststraße“ errichtet. Eine preußische Meile entspricht 7532,48 m.



Bild: Meilenstein 1986 am Liesebühl


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