Heimatgeschichten: Das "Pferdeloch" bei Hitzelrode als Versteck während Kriegszeiten - Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt - Heiligenstadt im Eichsfeld

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Heimatgeschichten: Das "Pferdeloch" bei Hitzelrode als Versteck während Kriegszeiten

Heiligenstadt im Eichsfeld
Herausgegeben von in Hessen ·
Tags: GobertHitzelrodePferdeloch
Das Pferdeloch ist ein Aussichtspunkt oberhalb Hitzelrode auf ca. 470 m Höhe. Hier hat man einen herrlichen Ausblick auf den Ort und die Hessische Schweiz. Als Pferdeloch wird ein enger tiefer Felsklamm bezeichnet, der durch das Abfallen von Gesteinsmassen entstanden ist.

Während des 30-jährigen Krieges (1618-1648) versteckte die Bevölkerung zwischen den Felsen vermutlich ihr Vieh und auch vielleicht sich selbst vor den plündernden und brandschatzenden Soldaten.

Dazu folgender Beitrag aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges:
„Im Jahr 1636 kam es als Straf- und Vergeltungsaktion zum Einmarsch der kaiserlich-bayrischen Armee in das Territorium der Landgrafschaft. Die Jahre 1636 und 1637 gingen als „Kroatenjahre“ in die Annalen ein. 1636 rückten Kroaten und Götzens Arkebusierreiter (Arkebus = Hakenbüchse) in das Land ein, die Truppen des Generals Götz besonders verheerend in Niederhessen. Damals sollen in Hessen 18 Städte, darunter Eschwege und Allendorf, 47 Burgsitze und weit über 100 Dörfer zerstört worden und ein Drittel der Bevölkerung zugrunde gegangen sein. Die Stadt Kassel blieb verschont, doch brach hier die Pest aus, der 1440 Menschen zum Opfer fielen.“



Quelle: http://regiowiki.hna.de/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg
 
© Thomas Schuster 2017


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