Dingelstädt - Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt - Heiligenstadt im Eichsfeld

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Dingelstädt wurde 817 erstmals erwähnt - über die Herkunft des Namens

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Johann Wolf, Geschichtsschreiber des Eichsfeldes, schreibt über die Herkunft des Namens:

„Ding, Dings, Dinc bedeutet in der Sprache des Mittelalters ein Gericht. Das her kommen Goding, Landding, Behmeding, Vicedoming ein Gau=Land=Behme: und Vicedoming = Gericht. Diese alten Gerichte wurden öffentlich, unter freiem Himmel, zu gewissen Zeiten an bestimmten Plätzen gehalten, welches mit zu ihrer Förmlichkeit gehörte. Deswegen pflegte der Richter vor Eröffnung des Gerichts, die Schöppen zu fragen, ob es die rechte Zeit sei, Gericht zu halten und er bezeugte durchgehend, dass sein Urteil oder Spruch in gehegtem Gericht zu rechter Dingestätte und Dingezeit abgefasst worden sei.

Eine solche Stätte, die man im 12. Jahrhundert, und wer weiß, wie viel früher? Gericht hielt, ist der Platz gewesen, worauf jetzt Dingelstädt steht.

Beweise hierüber aus dem 12. Jahrhundert kann ich zwar nicht beibringen, doch mehr als einem aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Im Jahre 1309 übergab Ernst von Lengefeld dem Abt und Convent in Reifenstrin 5 bey Tesfeld gelegenen Hufen Landes in dem Gerichte zu Dingelstädte.“

Quelle: Johann Wolf - "Denkwürdigkeiten des Marktfleckens Dingelstädt im Harz-Departement, District Heiligenstadt" 1812

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