Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt - Heiligenstadt im Eichsfeld

Direkt zum Seiteninhalt

Die Wüstung Hugenworbis bei Breitenworbis

Heiligenstadt im Eichsfeld
Herausgegeben von in Eichsfeld ·
Tags: Hugenworbis
Zwischen Breitenworbis und Ascherode liegen die Überreste der Wüstung Hugenworbis. Bei den Ausgrabungen 1985 - 1989 wurden Scherben und Bronzebruchstücke aus der frühen Eisenzeit freigelegt. Die Dorfstelle dürfte anhand der gefundenen wellenförmigen Keramik aus der Zeit des 9. und 10. Jahrhunderts stammen. Weitere Funde gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1268. Noch im 17. Jahrhundert wurde das Vorwerk erwähnt. Neben dem Hof aus dem 13. Jahrhundert fand man einen 2 m tiefen Brunnen aus dem 10. Jahrhundert und eine Grabstelle mit Beigaben.

Heute kann man mitten auf dem Feld die Überreste der Wüstung bestehend aus Grundmauern des Hofes, Brunnen und dem 1995 errichteten Denkmal besichtigen.

Die Sage berichtet, dass die Bewohner im sogenannten „Glockenloch“ die Glocken des Ortes versenkt haben, um sie vor dem Bauernheer zu schützen.



Zurück zum Seiteninhalt