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		<title><![CDATA[Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt]]></title>
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		<description><![CDATA[Neuigkeiten aus Heiligenstadt, dem Eichsfeld und Umgebung!]]></description>
		<language>DE</language>
		<lastBuildDate>Sat, 30 May 2026 00:58:00 +0200</lastBuildDate>
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			<title><![CDATA[Gedenkstein an der Straße Böseckendorf - Neuendorf]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B53"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">An der Straße zwischen Böseckendorf und Neuendorf befindet sich auf dem Gelände des Waldkreuzes an der Straße ein Gedenkstein mit der Aufschrift: </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5">Flurbereinigung </span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5">Böseckendorf</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5">1992 – 2010</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5">Die Teilnehmergemeinschaft</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Flurbereinigung in Böseckendorf an der Grenze zu Niedersachsen war ein 21-jähriges Großprojekt mit einer Gesamtfläche von 668 Hektar, das um die Ortschaft Bleckenrode erweitert wurde. Sie diente der Agrarstrukturverbesserung, der Dorfentwicklung und der Lösung von Landnutzungskonflikten entlang des „Grünen Bandes“.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Das Verfahren zur Neuordnung von Grundbesitz und Infrastruktur war aus mehreren Gründen bemerkenswert. Böseckendorf ist für seine spektakuläre Massenflucht im Februar 1963 bekannt, bei der fast das gesamte Dorf heimlich in den Westen floh. Zu DDR-Zeiten wurde der Ort stark abgeriegelt und sollte teilweise abgerissen werden. Das Flurbereinigungsverfahren startete in den 1990er Jahren und galt als Modellprojekt, da es erstmals von einer Eigentümer-Interessengemeinschaft und der Gemeinde gemeinsam initiiert wurde. Nach über zwei Jahrzehnten wurde das Projekt erfolgreich beendet, um die ländliche Infrastruktur zu modernisieren und eine effizientere Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen zu ermöglichen. Offizielle Daten zum abgeschlossenen Projekt können auf der Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation Webseite eingesehen werden. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: https://landentwicklung-online.thueringen.de/verfahren/flurbereinigungsverfahren/pdf/1-1-0002-boeseckendorf.pdf - Bild: 2026 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 29 May 2026 22:58:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Theodor-Storm-Weg]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4C"><div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><b>Lindewerra - Stadtweg - Kuhtrift - Höheberg-Kammweg – Teufelskanzel (ca. 2,5 km)</b></span></div></div><div><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Novellist und Lyriker Theodor Storm (1817-1888) war von 1856 bis 1864 Richter am königlich-preußischen Kreisgericht in Heiligenstadt. Bei Gerichtsterminen und Ausflügen lernte er das Eichsfeld kennen. Im Mai 1857 wanderte er mit seiner Familie und Freunden von Lindewerra zur Teufelskanzel. Dieser Wanderung und ihrem Ziel setzte er ein literarisches Denkmal in seiner Novelle „Eine Malerarbeit“ (1867), in der er den Aufstieg durch die „Bergschlucht“ und die Aussicht vom Felsen der sagenumwobenen Teufelskanzel begeistert beschrieb:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Endlich langte man in einem Dorfe unterhalb des Gebirges an, von wo aus es zu Fuß nach der Teufelskanzel hinaufgehen sollte, einem breiten Felsvorsprunge, zu dem ein ziemlich steiler Weg etwa eine Stunde lang durch niedriges Gebüsch hinaufführte. Endlich war die Teufelskanzel erreicht. Sie war nicht unbefugt, diesen Namen zu führen; lotrecht schoß der Fels über hundert Klafter in die Tiefe, wo sich unten im Sonnenglanz die lachendste Landschaft ausbreitete.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Durch grüne Wiesen, an Dörfern und Wäldern vorbei, floß in vielen Krümmungen ein glänzender Strom, dessen Rauschen in der Mittagsstille zu uns heraufklang, und darüber her, in gleicher Höhe mit uns, standen die Lerchen flügelschlagend in der Luft und mischten ihren Gesang in die Musik der Wellen. Wer dessen noch fähig war, der müßte hier von Lebens- und Liebeslust bestürmt werden ...“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><b>Heimatverein des Stockmacherdorfes Lindewerra</b></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Infotafel - Bild: Lindewerra 2016</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 28 May 2026 22:49:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Hambacher Fest]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Zeitgeschehen"><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4E"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Das „Nationalfest der Deutschen“ bezeichnet historisch das Hambacher Fest vom 27. bis 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss in der Pfalz. Rund 30.000 Menschen demonstrierten dort friedlich für Freiheit, Grundrechte, nationale Einheit sowie einen europäischen Völkerbund. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Unter dem Deckmantel eines „Nationalfestes“ fand die bis dahin größte politische Massenveranstaltung in Deutschland statt. Zu den Forderungen gehörten die Presse- und Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Abschaffung der Zensur sowie die Überwindung der Kleinstaaterei hin zu einem geeinten deutschen Nationalstaat.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Reaktion der Fürsten war die Verschärfung der Repressionen, was die demokratische Bewegung im Deutschen Bund zunächst stoppte. Heute gilt dieses Ereignis als eine der wichtigsten Wurzeln der deutschen Demokratiegeschichte. </span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><br></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><b class="fs16lh1-5">Die Gedanken sind frei</b></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Die Gedanken sind frei,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>wer kann sie erraten,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>sie fliehen vorbei,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>wie nächtliche Schatten.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Kein Mensch kann sie wissen,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>kein Jäger erschießen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Es bleibet dabei:</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Die Gedanken sind frei.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Ich denke, was ich will,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>und was mich beglücket,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>doch alles in der Still,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>und wie es sich schicket.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Mein Wunsch und Begehren</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>kann niemand verwehren,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>es bleibet dabei:</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>die Gedanken sind frei.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Ich liebe den Wein,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>mein Mädchen vor allen,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>sie tut mir allein</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>am besten gefallen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Ich bin nicht alleine</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>bei meinem Glas Weine,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>mein Mädchen dabei:</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>die Gedanken sind frei.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Und sperrt man mich ein</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>im finsteren Kerker,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>das alles sind rein</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>vergebliche Werke;</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>denn meine Gedanken</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>zerreißen die Schranken</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>und Mauern entzwei:</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>die Gedanken sind frei.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Drum will ich auf immer</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>den Sorgen entsagen</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>und will mich auch nimmer</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>mit Grillen mehr plagen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Man kann ja im Herzen</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>stets lachen und scherzen</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>und denken dabei:</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>die Gedanken sind frei.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><br></div><div data-text-align="center" class="imTACenter">August Heinrich Hoffmann von Fallersleben</div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><br></div></div><a href="https://www.youtube.com/watch?v=gmwTa9qRq0o">https://www.youtube.com/watch?v=gmwTa9qRq0o</a>]]></description>
			<pubDate>Wed, 27 May 2026 22:14:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Badstube in Heiligenstadt]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B49"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„In den frühern Jahrhunderten gab es weder in den Landstädten, und noch weniger auf dem Lande, Anstalten zur Verminderung der Krankheiten, und also auch keine bestellte Ärzte oder Apotheker — vielleicht allein darum um das menschliche Leben zu verlängern. Als im Jahr 1611 die Pest auf dem Eichsfelde unter der Bevölkerung allgemeine Verheerung anrichtete, hatte Heiligenstadt noch keinen Stadt-Arzt. Der geistliche Commissarius schrieb damals nach Mainz: hic loci summa penuria medicorum. Erst 1682 erfolgte von den v. H. die Bestellung zweier Chirurgen wegen der eingeschlichenen Contagion. Zur Gesundheitspflege befand sich allein nur die Anstalt der Badstuben, deren man sich zur Erhaltung und Herstellung der Gesundheit bediente. In Heiligenstadt waren deren zwei, wovon die eine ein Lehn der von H. war. Vom 19. Sept. 1596 findet sich ein Notariats-Instrument von dem öffentlichen Notarius Georg Henning zu Heiligenstadt, das den öffentlichen Contractus locationis et conductionis über die alte Badstube betrifft, „so Hansteinisch Eigenthum und der Lehn-Junker Gebrüder und Vettern v. Hanstein Lehn, und gegen dem Rathhause über gelegen ist.“ </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Gorrius Probst überläßt diese Badstube mit Rath und Beistand seines Vormunds und „uff sonderbare gunstige Verwilligung Ihrer beiderseits Lehn-Junker“ seinem Bruder Baltin Probst auf 4 Jahre um 13 Thlr. jährlichen Zinses, zu gebrauchen und zu bewohnen, jedoch unter ausdrücklicher Condition, daß Baltin sofort 2 Thlr. zu Besserung der baufälligen Badstube anwenden, die Pfanne allein ohne seines Bruders Zuthun bauen, und wöchentlich 6 Groschen an dem verheißenen Zins abgeben soll. Wenn er darin ein oder andere Woche und also ¼ Jahr „hinderstendig“ bleibt, so steht dem Gorrius und seinem Vormund frei, wieder zu der Badstube zu greifen und dieselbe ihres Gefallens zu gebrauchen. Das Hinterhaus an dieser Badstube ist „ausser dieser Meyerstatt“ und bleibt den beiden Brüdern gemeinschaftlich. Weil diese Badstube auch als eine städtische Anstalt galt, so waren zu diesem Vertrag „wegen Raths dazu verordnete Unterhändler“ zugezogen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Im Jahr 1613 wurde durch den „schleunigen unvorsehenden Todesfall des Hansen Probsten“ dieses Lehn eröffnet, und Johannes Hartung zu Arenshausen meldete sich dazu, da die v. H. ihn das Jahr vorher auf dem Lehntage zu Hohengandern mit einer „Exspectanz auf ein nechst anfallendes Lehngut, mit 150 Thlr. angesehen“ hätten. Hans v. H. zu Besenhausen empfahl ihn auch dazu, als seinen Diener, seinen Vettern am 10. Jan. 1614.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">In dem darauf folgenden 30jährigen Kriege war dieses Lehn „fast in abnehmen kommen und baufällig, die Mauern am Wasser zerfallen und die pfanne ganz unbrauchbar worden, also daß die batstube wüste geworden, und in langer Zeit kein bath darinnen gehalten.“ Dies Lehn war im Jahr 1651 im Besitz der Wittwe des Lorenz von Drone, Katharine und ihrer Kinder, und um es denselben und den Lehnherrn zu erhalten, und zugleich die Stadt mit dieser Anstalt zu versehen, vereinigten sich die Wittwe, der Großvater der Kinder, Lorenz von Drone der ältere als Lehnträger und der Rath von Heiligenstadt am Dienstag nach quasimodogeniti 1651, und übertrugen dem Hans Königshauer die verwüsteten Stuben wieder bauen und einrichten und eine neue Pfanne machen zu lassen auf 5 Jahre. Acht Tage nach dem ersten gehaltenen Bade zahlt dann Königshauer 48 Groschen wöchentlich und jede Woche, wozu Lorenz der ältere 20 Gulden beiträgt und der Rath zu Heiligenstadt 50 Gulden zu 40 Groschen Heiligenstädter Wehre vorschießt, wofür die Badstube zum Unterpfand dient. Die zeitigen Lehnherrn Ditmar und Jost v. H. Tilens Sohn, haben darin eingewilligt und neben dem Rath zu Heiligenstadt die Urkunde besiegelt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Spätere Nachrichten, und wann diese Badstube eingegangen, finden sich nicht.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Carl Philipp Emil Freiherr von Hanstein: Urkundliche Geschichte des Geschlechts der von Hanstein in dem Eichsfeld in Preußen (Provinz Sachsen) - Bild: An dieser Stelle in der Heiligenstädter "Alten Stube" befand sich das Badehaus. 2005 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 26 May 2026 22:13:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutsche Erfindungen und Entdeckungen]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4D"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Zu den wohl besten und weltweit größten deutschen Erfindungen gehörten der Buchdruck (Johann Gutenberg) und das Auto (Karl Benz). Weitere prägende Erfindungen waren die mp3 Technologie, das Elektronenmikroskop, der Kindergarten (Friedrich Fröbel), Röntgenstrahlen, Dieselmotor und viele weitere.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Wissenschaftler wie Albert Einstein, Alexander von Humboldt, Robert Koch, Otto Lilienthal, Max Planck, Otto Hahn, Gauß, Wernher von Braun, Hertz und Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Heine, Herder, Nietzsche, Kant, Hegel, Fichte, Storm … prägten unser Land.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">In Thüringen sind noch Zeiss, Abbe, Schott und weitere als Pioniere zu nennen. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Auch das Eichsfeld brachte hervorragende Köpfe hervor. Zu nennen sind Athanasius Kircher (Mathematiker und Wissenschaftler), Tilman Riemenschneider (Holzbildhauer), Anton Thraen (Astronom), Lorenz Kellner (Pädagoge), Johann Carl Fuhlrott (Anthropologe), Hermann Iseke, Martin Weinrich, Heinrich Ernemann und der Erfinder der ersten Kaffeemaschine: Hermann Eicke. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Noch heute sind wir bei den Patentanmeldungen weltweit auf Platz 2 hinter den USA und vor China und Japan. Im Globalen Innovationsindex sind wir auf Platz 11 gefallen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bild: Hermann Eickes Kaffeemaschine im Eichsfeldmuseum</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 25 May 2026 22:29:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Der Festumzug war wieder Höhepunkt]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4A"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">"Reich ist das Eichsfeld an althergebrachtem Brauchtum, das als kulturelles Erbe von Generation zu Generation weitergegeben wird und heute im Kulturleben seinen festen Platz hat. Und zu jenen traditionellen Volksfesten, die schon seit Jahrhunderten bestehen und sich ihren besonderen Charakter bewahrt haben, gehört eine der schönsten Eichsfelder Kirmesfeiern, die der Heimensteiner in Heiligenstadt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Es soll am 2. Pfingsttag des Jahres 1397 gewesen sein, als die Bewohner vom Heimenstein in der kleinen Kirche auf dem Klausberg zur Andacht versammelt waren. Plötzlich meldete ein wachhabender Bürger, Kriegsleute mit dem Wappen derer von Hüchelheim und Egelsburg näherten sich der Stadtmauer. Den Heimensteinern war bekannt, daß der Graf vom Heimenstein mit dem Ritter von Hüchelheim in Fehde lag. Sogleich bewaffneten sich die Heimensteiner Männer und kämpften Seite an Seite mit den Knechten ihres Grafen gegen die bereits in die Stadt eingedrungenen Feinde. Nach erbittertem Ringen gelang es, die Hüchelheimer und Egelsburger zurückzutreiben. Der Sieg wurde zünftig gefeiert. Und aus Dankbarkeit über die Hilfe der Bewohner vom Heimenstein bestimmte der Graf vom Heimenstein, daß künftig an jedem 2. Pfingsttag ein großes Fest auf dem Klausberg gefeiert werden sollte. Damit war, so die Überlieferung, der Grundstein für die Heimensteiner Kirmes gelegt. Und so wird seit rund 600 Jahren jeweils am Pfingstmontag und drei weiteren Tagen die Kirmes begangen, wobei das eigentliche Kirchweihfest noch weiter zurückreicht.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Gewiß hat sich im Laufe der Zeit dieses und jenes im Gepräge der Kirmesfeier verändert. Aber von ihrer Eigentümlichkeit hat die Heimensteiner Kirmes nichts verloren. Da wird heute noch wie vor undenklichen Zeiten während der Kirmes ein „Schulzenamt“ eingerichtet, wo der von der Kirmesgemeinde gewählte Bürgermeister „residiert“. Da gibt es auch ein „Standesamt“ sowie einen Aushang mit „amtlichen Bekanntmachungen“, die in der Regel mit mancherlei Scherz verbunden sind. Selbstverständlich werden auch „Platzmeister“ gewählt und auf dem Festplatz vor der Klauskirche tüchtig getanzt. Eine Besonderheit bringt der Mittwoch nach Pfingsten. Nach altem Brauch treffen sich die Aktiven der Kirmesgemeinde dann zum Heringsessen, das von den Frauen der Kirmesorganisatoren zubereitet wird. Nach diesem originellen Frühstück ziehen die Platzmeister – begleitet von den Kirmesburschen, die mit Topfdeckeln und anderen Lärminstrumenten für die „Blechmusik“ sorgen – von Haus zu Haus und verkaufen den Heimensteinern kleine Heringsstücke, gegen einen kleinen Obolus für die Kirmeskasse, versteht sich.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Den Höhepunkt jeder Kirmes bildet jedoch am Pfingstmontag der von den Heimensteinern gestaltete Festumzug. Dafür werden jedes Jahr nach einem bestimmten Motto verschiedene Kirmeswagen dekoriert mit Szenen aus der Stadtgeschichte. Aber auch berittene Herolde, Frauen in alten Eichsfelder Trachten, eine Kutsche mit Ehrengästen und verdienstvollen Heimensteinern und anderes mehr gibt es zu sehen. Welch großes Interesse dieser Festumzug stets findet, zeigte sich auch bei der diesjährigen Kirmes, wo der farbenprächtige Umgang rund 3500 Zuschauer aus nah und fern anlockte.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Was die zahlreichen Gäste des Volksfestes auf dem Heimenstein nicht sehen, ist die umfangreiche Arbeit der Männer vom Kirmesvorstand und der anderen Helfer. Denn schon Wochen vor der Kirmes beginnen sie mit den mannigfachen Vorbereitungen, die von der Gestaltung des Festplatzes bis hin zum Zusammenstellen des Festumzuges reichen. Vor allem sind es der Festausschußvorsitzende Ignaz Klingebiel, der 1. Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Helmut Thüne, der „Ehrenvorsitzende“ Eduard Anhalt, Bernhard Sippel, seit über 20 Jahren „Kirmes-Schulze“, Schriftführer Heinz Schotte sowie Hans-Karl Anhalt (er feiert in diesem Jahr sein „25jähriges“ als 2. Vorsitzender des Kirmesvorstandes), die gemeinsam mit anderen Aktiven die Tradition der Heimensteiner Kirmes wahren und dafür sorgten, daß auch das Volksfest 1982 wieder ein Erfolg wurde.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt vom 17.6.82, Ernst Beck - Bild: Heimensteiner Kirmes 1989 © Thomas Schuster</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 24 May 2026 22:06:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Martha Grosse: Pfingsten]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Zeitgeschehen"><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B47"><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs16lh1-5">Pfingsten</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Pfingsten! Aller Fesseln losgebunden</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Jauchzt das goldne Licht durch Weltenweiten,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Alle Erdenschönheit steht in Flammen</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Vor dem Herren aller Herrlichkeiten.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Machtvoll riß sein Auferstehungswunder</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Einst die Welt aus eis’gen Zweifels Zagen,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Sieh, da glomm empor im Osterlichte</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Auf der Erde Angesicht ein Fragen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Doch heut’ jauchzt in tausendfachem Blühen</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Durch die Welt ein seliges Erkennen,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Und der Erde Antlitz seh’ erneuert</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Ich in Glut und Geist und Glauben brennen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Denn von Gottes goldner Sonnenkanzel</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Rief das Licht, bis Nacht und Zagen schwanden.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Und der Zweifel ist Gewißheit worden,</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><i>Und die Welt hat ihren Gott verstanden.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">Martha Grosse</span></div><div><br></div><div>Quelle: Heimatgrüße – Kirchenkreis Altenburger Land Mai 1923 - Bild: Postkarte aus dem Jahre 1903</div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 22 May 2026 22:18:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Mühlentag 2026]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4B"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der 32. Deutsche Mühlentag findet am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, statt. Bundesweit öffnen Hunderte historische Wind- und Wassermühlen ihre Türen, bieten Besichtigungen, Führungen und Rahmenprogramme an, um die Bedeutung der Mühlen als technisches Kulturgut hervorzuheben. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die bundesweite Eröffnung findet am Windmühlenturm an der „Langen Wand“ in Bad Nauheim (Hessen) statt. Viele Mühlen bieten Müller-Handwerk zum Anfassen, Führungen, Märkte und regionale Spezialitäten. Über 650 bis 1.000 Mühlen in ganz Deutschland nehmen teil, darunter auch viele in Regionen wie Niedersachsen-Bremen, Thüringen und Sachsen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5">Geöffnet in Heiligenstadt: Herrnmühle - <span><a href="https://www.deutsche-muehlen.de/muehlen-erleben/deutscher-muehlentag" target="_blank" class="imCssLink">Zur Seite des DGM</a></span></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bild: Klausmühle 1990 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 21 May 2026 22:10:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Bismarcksäulen und der Erfurter Bismarckturm]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Th%C3%BCringen"><![CDATA[Thüringen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B48"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bismarcksäulen, auch Bismarcktürme genannt, sind turmförmige Denkmäler zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Die meisten entstanden zwischen 1898, dem Jahr seines Todes, und 1915, seinem 100. Geburtstag. Weltweit waren 243 solcher Denkmäler geplant; 175 existieren heute noch. Sie stehen nicht nur im heutigen Deutschland, sondern auch in ehemals deutschen Gebieten und früheren Kolonien, etwa in Polen, Russland, Chile und Tansania.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Viele dieser Türme beruhen auf dem preisgekrönten Entwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis. Allein dieser Bautyp wurde 47-mal verwirklicht. Ursprünglich war geplant, die Bauwerke als ein Netzwerk zu nutzen, auf dem zu besonderen Gedenktagen – etwa an Bismarcks Geburtstag – große Feuerschalen entzündet wurden. Heute dienen viele erhaltene Türme als Aussichtstürme und sind beliebte Ziele für Wanderer und Touristen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Erfurter Bismarckturm liegt „Am Tannenwäldchen“ im Steigerwald am Südrand der Stadt Erfurt. Der denkmalgeschützte Turm ist 22 Meter hoch. Er wurde nach dem Entwurf „Götterdämmerung“ von Wilhelm Kreis gebaut und gehört damit zu einer größeren Gruppe baugleicher Bismarcktürme. Früher bot er einen guten Blick über die Stadt, ist heute jedoch nicht mehr begehbar.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Am 23. März 1900 wurde in Erfurt ein Bismarcksäulen-Verein gegründet, der Spenden für den Bau des Turms sammelte. Dank der großen Unterstützung konnte der Aussichtsturm im Steigerwald bereits am 1. September 1901 eröffnet werden. Anders als viele andere Standorte hat Erfurt zudem einen persönlichen Bezug zu Bismarck: Er nahm 1850 am Erfurter Unionsparlament teil und hielt sich während dieser Zeit in der Stadt auf. Dabei führten ihn seine Wege auch in den Steigerwald.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">In der DDR blieb der Turm aufgrund seiner günstigen Lage im Stadtwald als Aussichtspunkt erhalten und wurde in „Friedensturm“ umbenannt. Dennoch verfiel er mit der Zeit und war später nicht mehr zugänglich.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen und Wikipedia – Bild: Postkarte um 1900 und Bismarckturm Erfurt 2026</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 20 May 2026 22:02:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Taufsteine 1900]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B46"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Es ist eine besondere und sehr schätzenswerte Eigenart der kirchlichen Kunst des Kreises, daß man allenthalben auf die Beschaffung von schon gestalteten und verschiedenartigen Taufsteinen oder Taufbecken großen Wert gelegt hat. Dem haben wir es zu verdanken, daß noch etwa die Hälfte aller Kirchen solche Werke monumentaler Kleinkunst aufzuweisen hat, die zumeist noch in Benutzung, an einigen Stellen jedoch beiseite gesetzt, ja selbst verkauft sind. Wir finden hier Muster von einfachster Art, so in Wüstheuterode, Rüstungen (1561), bis zu sehr reich skulpierten: in Kalteneber, Martinfeld. In einigen Fällen lassen sich Gruppen gleichartiger Entwürfe verzeichnen: so in Groß-Bartloff (1606), Martinfeld und auf dem Hülfensberge (1613), ferner in Birkenfelde und &nbsp;Wüstheuterode, in Lenterode (1617) und Wiesenfeld, endlich in Mackenrode und Schwobfeld. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die übrigen Orte mit alten Taufsteinen sind:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bernterode, Bischhagen, Dieterode (1566), Dingelstedt, Gertrudskirche (1694), Döringsdorf (1554), Ershausen (1575), Flinsberg, Heuthen, Hohengandern (1808), Kirchgandern (1376), Lindewerra, Marth (1662), Misserode, Reinholterode, Rustenfelde (1559), Volkerode, Sickerrode, Wahlhausen, Wilbich (1573).</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Walter Rassow: „Bau und Kunstdenkmäler des Kreises Heiligenstadt“ – Verlag Cordier 2002 - Bild: Taufstein in der Kirche &nbsp;Großbartloff aus dem Jahre 1606 </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 18 May 2026 22:02:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Entrichtung der Feuersocietäts-Beiträge 1820]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B4F"><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i>„Von der Königl. General-Direction der Magdeburgschen Land-Feuersocietät ist das 60ste Ausschreiben der Feuersocietäts-Beiträge erlassen, nach welchem einschließlich der Erhebungsgebühren von 100 Thaler Einsatz-Kapital 4 gGr. 1 Pf. gezahlt werden müssen.</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i>Wir fordern die Interessenten hiesiger Stadt mit der Weisung auf, ihre Beiträge binnen 8 Tagen bei Vermeidung der Exekution an den Hrn. Orts-Einnehmer Wand einzuzahlen.“</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i><br></i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><b>Heiligenstadt, den 21sten Januar 1820.</b></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><b>Der Magistrat.</b></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><b>Lorenz. Bierwirth.</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Feuersozietät ist die zweitälteste Versicherungsgesellschaft in Deutschland. Sie wurde 1718 in Berlin durch König Friedrich Wilhelm I. gegründet. Sie zählt heute zu den Öffentlichen Versicherern und ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bis ins 17. Jahrhundert wurde Versicherungsschutz vor allem von Einzelpersonen, Zünften und Gilden getragen. Erst ab der Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden die ersten kommerziellen Versicherer. Sie spezialisierten sich vor allem auf Feuer- und Transportversicherungen, etwa wie Lloyd’s of London auf dem Gebiet der Schiffsversicherung. Die ersten professionellen Versicherer wurden auf staatliche Initiative gegründet, darunter die Hamburger Feuerkasse (1676) und die Berliner Feuersozietät (1718); nach heutigem Verständnis waren dies Anstalten des öffentlichen Rechts. Der erste deutsche Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit war die Gothaer Feuerversicherungsbank für den Deutschen Handelsstand (1820). Aktiengesellschaften entstanden zunächst Ende des 18. Jahrhunderts und in Deutschland seit dem frühen 19. Jahrhundert.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Nach 1945 bis 1990 gab es nur die Staatliche Versicherung der DDR, sie war der einzige Versicherer in der DDR für Privatkunden. In Heiligenstadt befand sich die Versicherung im Nebengebäude des Zwehlschen Hauses im Knickhagen. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Für das Fahrzeug musste man hier Versicherungsmarken kaufen und einkleben. Für ein Moped waren es 8,50 Mark.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Obereichsfelder Kreisanzeiger 1820, Eigene Aufzeichnungen – Bild: Zwehlsche Haus mit Staatlicher Versicherung der DDR im Nebengebäude 1988 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 17 May 2026 22:08:00 GMT</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Hansteiner Burgfrieden]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B44"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dieses Jahr feiert der Hansteiner Burgfrieden am 17. Mai sein 500jähriges Jubiläum. Der bekannteste und ältere in der Geschichtsschreibung oft zitierte Burgfrieden stammt aus dem Jahr 1436. Die Familie von Hanstein, ein weit verzweigtes Adelsgeschlecht, hielt ihre Stammburg im Eichsfeld als Ganerbenburg (Gemeinschaftsbesitz). Um das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Familienzweige auf engem Raum zu regeln, wurden strikte rechtliche Verträge geschlossen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Zentrale Punkte sind der Gewaltverzicht bei der jegliche gewaltsame Auseinandersetzung innerhalb der Burgmauern zwischen den Familienmitgliedern streng untersagt war. Wer das Schwert gegen einen Verwandten zog, verlor seine Rechte an der Burg. Trotz innerfamiliärer Streitigkeiten verpflichteten sich alle Zweige, die Burg gemeinsam gegen äußere Feinde zu verteidigen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Jedes männliche Familienmitglied musste im Alter von 15 Jahren den Burgfrieden feierlich beschwören, um als rechtmäßiger Miteigentümer anerkannt zu werden. Regelungen über die Nutzung von Brunnen, Toren, Kapellen und Verteidigungsanlagen waren detailliert festgelegt, um Reibungspunkte im Alltag zu minimieren.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Diese Verträge waren notwendig, da die Burg Hanstein eine der größten Burganlagen Mitteldeutschlands war und teilweise Dutzende von Familienmitgliedern gleichzeitig dort lebten. Das Dokument von 1436 diente dazu, die Zersplitterung des Besitzes zu verhindern und die Burg als strategische Einheit für das Erzbistum Mainz (als Lehnsherr) zu erhalten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Hansteiner Burgfrieden vom 17. Mai 1526 ist ein historisches Abkommen der Adelsfamilie von Hanstein. Es regelte die friedliche Nutzung, den Schutz und die Verwaltung der Burg Hanstein und sicherte den Zusammenhalt der Sippe während der unruhigen Zeiten der Reformation und des Bauernkrieges. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><b class="fs14lh1-5">Text Infotafel</b></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>1526. Mai 17.</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Lippold und Kurt von Hanstein (Kaspars Söhne) unterzeichnen den „Burgfrieden“, welchen Christian von Hanstein, Ritter, Heinrich, Tile, Kaspar, Ditmar, Berld, Werner, Conrad d.E., Kirsten, Wilhelm, Sigfried, Hans und Hans Jost, und Magnus, alle von Hanstein, Gebrüder und Gevattern geschlossen und zu Gott und den Heiligen beschworen haben, „in und umb ihr Schloss Hanstein zu halten, in massen hier noch geschrieben":</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">1. soll ein Jeder des Anderen und seiner Angehörigen Leben, Ehre und Gut in dem Burgfrieden beschirmen gleich wie seinen eigenen Leib und Gut.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">2. Keiner soll seinen Teil am Schloss Hanstein versetzen oder verkaufen. Wer seinen Anteil am Schlosse vollständig aufgeben will, darf seinen Anteil nur seinem nächsten Erben und, wenn dieser den Anteil nicht übernehmen will, einem der Vertragschliessenden oder deren Nachkommen zum Preise von 100 Mark und nicht höher überlassen, muss aber bei seinem Abzuge aus dem Schlosse geloben, dieses und die Untersassen der v. H. nicht zu befehden oder zu beschädigen. Jeder Versatz oder Verkauf an Fremde ist ungültig und macht den Veräusserer treulos und meineidig, er soll nie wieder auf das Schloss kommen dürfen und sein Anteil fällt an seinen nächsten Verwandten des Stammes. …“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Infotafeln am Rundweg Hanstein - Bild 2026 © Thomas Schuster</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 16 May 2026 22:10:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Ausflug mit dem Oldtimer-Bus „Der Eichsfelder“]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B45"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Am 03. Mai war er Richtung Hanstein unterwegs: „Der Eichsfelder“ ist ein klassischer Garant 30K-Bus von 1953 und hat 13 Sitzplätze, einen Reiseleitersitz und drei Notsitze.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><a href="https://www.eichsfeldwerke.de/de/bus/reise-und-freizeit/oldtimerbus" target="_blank" class="imCssLink">Mehr Informationen</a></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bild: © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 15 May 2026 22:10:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die „Kalte Sophie“]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Zeitgeschehen"><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B43"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die heilige Sophia (deren Name im Griechischen "Weisheit" bedeutet) lebte im 3. oder 4. Jahrhundert in Rom. Über ihr genaues Leben gibt es verschiedene Legenden, die oft miteinander verschmelzen:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Sophie war eine frühchristliche Märtyrerin. Nach der bekanntesten Überlieferung wurde sie während der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian (um 304 n. Chr.) hingerichtet. Eine weit verbreitete Erzählung beschreibt sie als Mutter von drei Töchtern: Fides, Spes und Caritas (Glaube, Hoffnung und Liebe). Die Legende besagt, dass sie zusehen musste, wie ihre Töchter für ihren christlichen Glauben hingerichtet wurden, bevor sie selbst starb. Im Jahr 846 brachte der Bischof von Straßburg ihre Reliquien in das Kloster Eschau im Elsass, wodurch ihr Kult in Mitteleuropa verbreitet wurde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Sophie ist die letzte im Bunde der fünf Eisheiligen. Die Gedenktage dieser Heiligen liegen Mitte Mai:</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">1.	11. Mai: Mamertus</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">2.	12. Mai: Pankratius</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">3.	13. Mai: Servatius</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">4.	14. Mai: Bonifatius</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">5.	15. Mai: Sophie</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Obwohl Sophie eine römische Märtyrerin ist, hat ihr Beiname "Die Kalte" rein praktische Gründe. Die Erfahrungswerte der Bauern über Jahrhunderte zeigten, dass es Mitte Mai oft zu einem letzten Kälteeinbruch mit Nachtfrost kommt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Da Sophie den Abschluss dieser Periode bildet, gilt die Regel: Danach ist der Sommer sicher.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i>"Pankraz, Servaz, Bonifaz sind drei frostige Spitzen, und zum Schluss fehlt nie Sophie mit ihren kalten Spritzen."</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i>"Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie vorüber ist."</i></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><i>"Die kalte Sophie macht alles hie." (Hie = kaputt)</i></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Heute wissen wir, dass diese Kälterückfälle durch arktische Polarluft entstehen, die im Mai ungehindert nach Mitteleuropa strömen kann. </span><span class="fs11lh1-5">Auch wenn sich durch die Kalenderreform von 1582 (Greogorianischer Kalender) die Termine eigentlich verschoben haben und die "echte" Kälte oft erst ein paar Tage später eintrifft, halten sich Hobbygärtner strikt an Sophie: Erst nach dem 15. Mai kommen die empfindlichen Tomaten und Geranien ins Freie.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:43:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Himmelfahrt! - 1913]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Zeitgeschehen"><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B40"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Der Tag der Frühlingslust, der Wanderungen und Fahrten, an dem das große alte Wunder, besonders in unserer Zone, aus vollem Herzen genossen wird: des Werdens, Wachsens und Blühens; da Sonnenschein, laue Lüfte, Blüten, junges Laub, summende Bienen und Vogelgesang zusammen mit dem Frohgefühle des menschlichen Herzens die herrliche Einheitlichkeit alles Lebens zeigt, darin alles aufeinander angewiesen ist, wo eins das Leben und Werden, das Blühen und Früchtebringen des andern bedingt und hervorruft. Aber so köstlich das Singen der Vögel ist, und so sehr das auch ein Ausdruck ihres Wohlbehagens sein mag, am schönsten ist doch unsere Freude, am höchsten in all der Naturfreude steht doch der Jubel des Menschen, der sich nicht genug tun kann mit fröhlichem Klingen und Singen: „Wie bist Du doch so schön, o, Du weite, weite Welt“. Und es ist wohl kein einziger Tag im Jahre, an dem in unserem Volke so viel gewandert und gesungen wird, als am Himmelfahrtstage: da klingt es von all den Vereinen nicht nur der Turner, Wandervögel und sonstigen Pfleger der Jugend und Gesundheit: „Frisch auf drum, frisch auf drum im Morgensonnenstrahl, wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal“. Und wie viele, die sonst vielleicht kaum am Sonntag in tiefen Zügen die reine Heimatsluft und den Duft des Waldes und der Wiesen genießen können, feiern doch Himmelfahrt, spüren an diesem Tage einmal den Himmel auf Erden! Und doch wird er so manchen getrübt, nicht nur durch schlechtes Wetter, durch schlechte Gesellschaft, sondern weil es an der rechten Stimmung, an Erhebung fehlt, kurz an der Himmelfahrt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Was das Wort in der altchristlichen Legende bedeutet, das ist den Kindern unserer Zeit ganz fremd geworden, deren Ehrenzeichen der Sinn für die Wirklichkeit ist. Darum auch den Altgläubigen das Wort Himmelfahrt nichts neues bietet; seine Bedeutung ist im Osterfest schon mit enthalten. Aber ein Symbol ist die Himmelfahrt doch für die Vereinigung von Himmel und Erde, dafür, daß echte Erhebung ist, jede echte Erhebung aber Himmelfahrt. Das wäre also doch eine schöne Aufgabe für jede Gemeinde, dafür zu sorgen, daß dieser schöne Tag nicht nur Naturfreude bringe, sondern auch echte starke, nachhaltige Erhebung durch ein kräftiges erbauliches Wort, durch einen fröhlichen gemeinsamen Gesang, durch eine Feier, welche die Feiernden es spüren läßt, wir gehören auch innerlich zusammen, und es ist mehr als sinnliches Wohlbehagen, das uns erfreut, es ist ein bewußter Dank an die Gottheit und ein köstliches Durchströmtwerden von ihrer Kraft.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und es kann gar keine Frage sein, dazu würde sich, trotz aller Entfremdung weiter Kreise von der Kirche, in unserem Jena doch eine große Gemeinde zusammenfinden. Da könnte die Kirche beweisen, daß sie das Volk versteht, ja daß sie als Volkskirche aus dem Volksempfinden ihr Daseinsrecht und ihre Kraft nimmt. Aber von wem soll das ausgehen? Doch von denen, die ihre Himmelfahrtsfreude erhöhen und den Genuß vertiefen wollen. Und wie sollten die Geistlichen sich über solches Verlangen nicht freuen, sich nicht freuen, einmal in Gottes freier Natur ihres Amtes zu walten und frei von allem kirchlichen Bureaukratismus und frei von kirchlicher Schablone dem Ausdruck zu geben, was in allen Seelen lebt und worin es keine Konfession und keine behördlich beglaubigte Glaubenslehre gibt! Wo jeder die Stimmung schon mitbringt, wo nur der Mensch zum Menschen spricht, wo nur der Frohmut der Jugend, die Zuversicht des kräftigen Mannesalters, der Dank für all die Schönheit der Welt, der freudige heilige Wille zum Ausdruck kommt, daß es unser aller schönste Aufgabe ist, zu sorgen, daß möglichst alle sich mit freuen können! Wie schön müßte es sich machen, wenn auf dem Stern, im Rosental, im Rautal, auf den Moosbänken, am Fürstenbrunnen – wer will die köstlichen Plätze alle aufzählen, die sich den Jenaern bieten – unsere schönen Lieder aus jugendlichen Kehlen erklingen und ein kurzes kräftiges Wort zum Ausdruck bringt, was aller Herzen bewegt!</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und diesmal ist Himmelfahrt am 1. Mai. Jesu Himmelfahrt zieht nicht mehr, die gehört einer vergangenen Vorstellungswelt an. Aber der 1. Mai für alle Zukunft ein frohes Himmelfahrtsfest unseres Volkes ohne den häßlichen Nebengeschmack der Partei, als Fest echter, gehobener, verinnerlichter Naturfreude für alle; wie schön wäre es, wenn dann alles Volk von ganzem Herzen einstimmen würde: Der Mai ist gekommen! </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Jenaer Volksblatt 01. Mai 1913 — m — - Bild: Hanstein Gemälde nach Fotografie © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 13 May 2026 22:37:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die Glocken vom Hülfensberg: Eine Geschichte über Treue und Tradition]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B42"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Es war einmal, vor vielen Jahrzehnten, als die Grenzen zwischen Glaube und Alltag im Eichsfeld noch unzertrennlich waren. In einem kleinen Dorf am Fuße des Hülfensbergs lebte ein alter Bauer namens Alois. Für ihn war Christi Himmelfahrt nicht einfach nur ein freier Tag oder eine Gelegenheit zum Wandern – es war der Tag des "Gehülfen".</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Schon in den frühen Morgenstunden, als der Tau noch schwer auf den Wiesen lag, machte sich Alois auf den Weg. Während in anderen Teilen Deutschlands die Bollerwagen für die Herrentagsausflüge geschmückt wurden, griff man im Eichsfeld zum Gebetbuch und zum Wanderstab.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Alois erinnerte sich, wie er als kleiner Ju</span><span class="fs11lh1-5">nge an der Hand seines Vaters den steilen Kreuzweg zum Hülfensberg hinaufgestiegen war. Damals wie heute säumten Hunderte Männer die Pfade. Es war ein beeindruckendes Bild: Ein Meer aus dunklen Anzügen und Hüten, das sich langsam den Berg hinaufwand, während das Murmeln des Rosenkranzes wie ein sanftes Rauschen durch den Wald hallte.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Geschichte besagt, dass in einem besonders trockenen Jahr die Brunnen im Tal versiegten. Die Bauern fürchteten um ihre Ernte. Am Himmelfahrtstag versammelten sich die Männer des Eichsfelds auf dem Gipfel des Hülfensbergs vor dem berühmten Gnadenbild, dem "Hülfenskreuz".</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Man erzählte sich, dass in dem Moment, als der Priester den Segen über das Land sprach, eine tiefe Stille über den Berg füllte – so intensiv, dass man das Schlagen der eigenen Herzen hören konnte. Plötzlich begannen die Glocken der Wallfahrtskirche von ganz allein zu läuten, obwohl kein Glöckner am Seil stand.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">"Der Herr ist aufgefahren, aber er hat uns den Beistand hiergelassen", flüsterten die Alten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Als die Männer den Abstieg antraten, öffnete sich der Himmel, und ein sanfter, segensreicher Regen fiel auf die dürstenden Felder des Südeichsfelds. Die Ernte war gerettet.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Für Alois und viele Eichsfelder ist diese Geschichte mehr als nur eine Legende. Sie ist das Fundament für das, was man heute noch erleben kann: Nach der feierlichen Messe auf dem Berg zieht es die Männer (und heute natürlich auch die Familien) in die umliegenden Schenken.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dort wird bei einer Eichsfelder Feldgieker und einem kühlen Bier die Gemeinschaft gefeiert. Es ist diese Mischung aus tiefer, fast trotziger Frömmigkeit und der herzlichen, bodenständigen Geselligkeit, die die Himmelfahrt im Eichsfeld so einzigartig macht.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: KI nach meinen Vorgaben - Bild: Wallfahrt Hülfensberg von Otto Thomasczek Zeichnung (verbessert durch KI)</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 12 May 2026 22:07:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bornhagen - Gedenkstein an der ehemaligen Grenze ]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3F"><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">AM 19. JANUAR 1990 ÖFFNETE SICH VOR DER BURG HANSTEIN DER EISERNE VORHANG.</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">ES WAR EIN DENKWÜRDIGER TAG UND FRÖHLICHE MUSIK VERSCHÖNTE DIE LANG ERSEHNTE STUNDE.</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">WEIT ÜBER 40 JAHRE WURDEN DEUTSCHE MENSCHEN DURCH STACHELDRAHT, TRETMINEN WACHHUNDE UND SCHIESSBEFEHL VONEINANDER GETRENNT.</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">MOSKAUHÖRIGE, VERBRECHERISCHE ELEMENTE WOLLTEN ES SO!</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">WIR SOLLTEN DIES NICHT VERSCHWEIGEN. AUCH NICHT VERGESSEN.</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs12lh1-5">DENN DIESE NACH 45 IN DER DDR REGIERENDEN WAREN NUR DARAUF AUS, ALLES GEWESENE, GEWACHSENE ZU ZERSCHLAGEN.</span></div><div><br></div><div>Quelle: 2026 © Thomas Schuster Heiligenstadt </div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 11 May 2026 22:53:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Veranstaltung VEH über Klemens Löffler]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B41"><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><b>Prof. Dr. Klemens Löffler, erster Vorsitzender des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde</b></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Klemens Löffler (1881 in Steinbach - 1933 in Köln) war ein deutscher Historiker und Bibliothekar. Ein Schwerpunkt seines Schaffens waren kirchen- und heimatgeschichtliche Themen. Prof. Dr. Klemens Löffler war erster Vorsitzender des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs14lh1-5"><b>Leben und Werk </b></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">Referent: Peter Anhalt</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">Termin: Freitag, 15. Mai 2026, 19.30 Uhr</span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5">Ort: Gemeindezentrum in Steinbach; Dorfstr. 26</span></div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 22:59:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Muttertag in Heiligenstadt]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3E"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ein sonniger Maimorgen im Jahr 1930 in der Heiligenstädter Altstadt. Die Glocken von St. Marien hatten gerade den Tag eingeläutet, und in der Windischen Gasse lag noch jene besondere Sonntagsruhe, die nur von dem fernen Klappern eines Pferdefuhrwerks unterbrochen wurde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">In einem der schmalen Fachwerkhäuser, direkt hinter der massiven Stadtmauer, herrschte jedoch bereits emsige Betriebsamkeit. Die Geschwister Maria und Karl standen in der winzigen Küche und flüsterten aufgeregt. Es war der vierte offizielle Muttertag in Deutschland, und nachdem der Tag in den Vorjahren im Eichsfeld immer populärer geworden war, wollten sie ihre Mutter dieses Jahr besonders überraschen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Maria hatte bereits am Vorabend heimlich ein paar Eier und Butter beim Nachbarn organisiert. „Nicht so laut, Karl! Wenn Mutter aufwacht, ist die Überraschung hin“, zischte sie, während sie den Teig für einen einfachen Rührkuchen schlug.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Karl, der erst zehn Jahre alt war, hielt fest ein kleines Sträußchen in der Hand. Er war extra früh aufgestanden, um am Stadtrand, dort wo die Gärten in die grünen Hänge des Ibergs übergingen, frische Schlüsselblumen und Vergissmeinnicht zu pflücken.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Als die Mutter, Frau Hildegard, schließlich die knarrende Holztreppe herunterkam, empfingen sie die Kinder mit einem Lied. Neben dem Kuchen lag eine kleine Karte. Karl hatte mühsam in Sütterlin geschrieben: „Für die beste Mutter, behüt’ dich Gott.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Maria überreichte ihr eine kleine Marienfigur aus Ton, die sie von ihrem kargen Lohn als Näherin beim Textilhändler in der Wilhelmstraße zusammengespart hatte.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Nach dem Frühstück machten sie sich fertig. In der Windischen Gasse traten auch die Nachbarn aus ihren Türen – die Männer in ihren besten Sonntagsanzügen, die Frauen mit gepflegten Kopftüchern oder Hüten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Guten Morgen, Frau Hildegard! Ein schöner Tag für die Mütter, nicht wahr?“, rief der alte Nachbar über die Gasse hinweg.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Man spazierte gemeinsam zur St. Ägidienkirche. Der Weg führte sie durch die engen Gassen, vorbei an den blühenden Fliederbüschen, die über die Gartenmauern hingen. In der Kirche brannten hunderte Kerzen vor dem Marienaltar. Es war eine Zeit des Umbruchs in Deutschland – die wirtschaftliche Not der Weltwirtschaftskrise war auch im Eichsfeld spürbar –, doch an diesem Sonntag im Mai 1930 schien die Welt in der Windischen Gasse für einen Moment stillzustehen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Nach dem festlichen Mittagsmahl – es gab traditionell Klöße – wanderte die kleine Familie zum Heiligenstädter Wasserfall und in den Hindenburg-Park. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Hildegard strich ihren Kindern über die Köpfe. In einer Zeit, die zunehmend politisch unruhiger wurde, war dieser Tag in der Geborgenheit des Eichsfelds ein Gefühl der Liebe und Beständigkeit. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Als sie am Abend wieder nach Hause gingen, war Hildegard sicher: Dieser neue Brauch des Muttertags würde bleiben.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle und Bild: KI Gemini nach Vorgabe </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 09 May 2026 22:31:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stein an der Kirche St. Marien Rimbach]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3D"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Unterhalb des Fachwerks am oberen Rand des rechten Sandsteinturms befindet sich ein sonderbarer Stein, der hier wahrscheinlich nachträglich eingefügt wurde.</span><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Meine Theorie: Es ist ein Neidkopf, der den "bösen Blick", Neid oder böse Geister vom Haus und seinen Bewohnern fernhalten soll. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Er weist die Form eines Ochsen- oder Stierkopfs auf, die oberen, nach außen ragenden Linien könnten die Hörner darstellen. Die runden Erhebungen in der Mitte wirken wie Augen. Der Ochse steht oft für Stärke, Fruchtbarkeit oder war ein Hinweis auf das Handwerk des Besitzers (z. B. ein Metzger oder Landwirt).</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Da Rimbach direkt unterhalb der mächtigen Burgruine Hanstein liegt, dienten solche Reliefs an den Erdgeschossen der Fachwerkhäuser dazu, das Böse "mit seinen eigenen Waffen" zu schlagen. Man glaubte, dass ein Abbild des Teufels oder einer grimmigen Fratze den echten Teufel und Unheil vom Haus fernhalten würde. &nbsp;</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Oft wurden solche Steine bei Umbauten von älteren Gebäuden oder in diesem Fall sogar von der Burg selbst übernommen und in die Fassaden neuerer Fachwerkhäuser integriert.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Vielleicht handelt es sich auch nur um einen Schmuckstein von der Burg Hanstein oder der alten Kirche von Rimbach. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: 2026 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 08 May 2026 22:59:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Kirchen und Kapellen um 1900]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3C"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Von romanischer Bauweise, die in Mitteldeutschland bis Ausgang des 12. Jahrhunderts geherrscht hat, sind im Kreise nur an zwei Stellen Baureste erhalten geblieben. Es sind dies einmal die Grundmauern der Kirche in Uder, bei denen unter anderem durch die ausgesprochen romanischen Profile der Rundbogen am Querschiff der Stil zweifellos gekennzeichnet wird; dies und die geschichtliche Tatsache, daß im Jahre 1162 eine Kirche in Uder dem Heiligenstädter Stifte geschenkt wurde, läßt mit ziemlicher Sicherheit den Schluß zu, daß das Mauerwerk, das mit jenen Bögen im Zusammenhang steht - und das sind fast alle Grundmauern der Kirche - vor 1162 gebaut ist. Das Mauerwerk des Turmes ist vermutlich noch älter, weist jedoch keine für den Baustil charakteristischen Formen auf. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ferner stammt aus romanischer Zeit die Krypta der Bergkirche in Heiligenstadt. Hier weisen die Stilformen ebenfalls auf das Ende des 12. Jahrhunderts hin, urkundliche Nachrichten über die Entstehungszeit dieses Bauteiles liegen nicht vor. Die übrigen romanischen Kirchen, die vermutlich zumeist in Fachwerk errichtet waren, sind verschwunden und durch Neubauten ersetzt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Aus gotischer Zeit, die hier für Architektur bis etwa zum Jahre 1575, für die Kleinkunst noch einige Jahrzehnte länger gedauert hat, sind ganze Bauwerke hauptsächlich in Heiligenstadt erhalten. Es sind dies die drei großen Kirchen St. Martin, vollendet 1487, St. Marien, im wesentlichen vollendet 1420 und St. Ägidien, vollendet bis auf die Erneuerung des Turmteiles vor 1370. Ferner drei Kapellenbauten: die St. Annenkapelle, Mitte des 14. Jahrhunderts, die Hospitalkirche, vor 1363 und die Reste der Nikolauskirche, etwa aus derselben Zeit. Eine gotische Kirche, im wesentlichen noch als solche erhalten, findet sich ferner auf dem Hülfensberge, sie stammt anscheinend aus dem 14. Jahrhundert, hat jedoch mehrfache Änderungen erfahren. Ferner sind hier zwei spätgotische Schloßkapellen zu nennen: die in Unterstein (1554) und in Steinheuterode (1575). Bei vier weiteren Kirchen sind die Grundmauern gotisch, doch haben in späteren Zeiten eingreifende Umbauten das Gepräge verändert.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Anmerkung:</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die spitz zulaufenden Rundbögen weisen auf die gotische Zeit hin. Die Krypta ist die eigentliche Vorgängerkirche der heutigen Martinskirche und wurde in den letzten 3. Kirchenbau integriert und angepasst. Der Verlauf der romanischen Kirche ist außen an der Kirche im Boden markiert. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Walter Rassow: „Bau und Kunstdenkmäler des Kreises Heiligenstadt“ – Verlag Cordier 2002 - Bild: Krypta der Martinskirche 2013 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 06 May 2026 22:33:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Altarbilder des Kreises Heiligenstadt 1900]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3B"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Von gotischen Altarbildern ist in den gotischen Kirchen Heiligenstadts nichts mehr vorhanden. Zwei Gruppen solcher Altargemälde aus der Marienkirche sind im Stadtmuseum zu finden. Außerdem sind gotische Schnitzereien als Triptycha an folgenden Stellen erhalten: in Günterode, Lindewerra, &nbsp;Rimbach, Schachtebich, Uder und Schönhagen; hiervon sind die zu Schachtebich und Schönhagen in späterer Zeit anders angeordnet worden. Ferner einzelne gotische Schnitzbilder in Dingelstedt am Kerbschen Berge, in Martinfeld (1600) und in Siemerode.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Altaraufsätze aus der Renaissance- und Rokokozeit führen fast alle anderen Kirchen, wiederum mit Ausnahme derer in Heiligenstadt, die sämtlich für ihre Hauptaltäre die guten alten Aufsätze durch moderne Machwerke ersetzt haben.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Gotischer Altar St. Jakobus Uder</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">In der St. Jakobuskirche in Uder befindet sich ein wertvoller spätgotischen Flügelaltar, der als Schnitzaltar ausgeführt ist. Der Altar zeigt im geöffneten Zustand figurenreiche Szenen. Der Hauptschrein und die Flügel sind mit geschnitzten Heiligenfiguren besetzt. Der Altar stammt aus der Zeit um 1500 (Spätgotik).</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Walter Rassow: „Bau und Kunstdenkmäler des Kreises Heiligenstadt“ – Verlag Cordier 2002 – Bild: 2022 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 04 May 2026 22:26:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Jetzt Motoren und Plüschtiere]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B39"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Die PGH „Eichsfeldia“ stellte ihr Produktionsprofil um. In dieser Produktionsgenossenschaft des Handwerks, wo über so viele Jahre für die Bevölkerung Wäsche gewaschen und geplättet wurde, geschieht nun etwas völlig anderes. Elektromotoren werden repariert und Hüllen für Plüschtiere genäht. Nach der Inbetriebnahme der industriellen Wäscherei des VEB Dienstleistungsbetrieb Heiligenstadt war die volle Auslastung der Wäschereikapazität der PGH nicht mehr gewährleistet. Und schließlich war die PGH mit ihrer Technologie nicht mehr in der Lage, den gestiegenen Ansprüchen auf diesem Gebiet umfassend gerecht zu werden. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">So sahen sich die Mitglieder um den PGH-Vorsitzenden Dieter Merker nach einem neuen Leistungsservice um. Sie griffen eine Anregung der Heiligenstädter Kreisarbeitsgruppe der Hauptmechaniker auf und richteten innerhalb kurzer Zeit und mit viel Eigeninitiative in den Räumen der Genossenschaft eine Reparaturwerkstatt für Elektromotoren ein. Mit dieser Dienstleistungsart entspricht die PGH dem Wunsch vieler Bürger und Betriebe und hilft eine Angebotslücke schließen, da der bereits bestehende private Handwerksbetrieb dieser Art den wachsenden Reparaturbedarf allein nicht bewältigen konnte. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bei der Phase des Umlernens und des Einarbeitens in die neuen Aufgaben zeigten die PGH-Mitglieder große Einsatzbereitschaft. Bis Ende September wurden bereits über 500 Motoren für private und gesellschaftliche Auftraggeber instandgesetzt. Aber auch Arbeiten für Kunden außerhalb des Kreises wurden erledigt. Besonders gute Beziehungen entwickelten sich bereits zwischen der PGH „Eichsfeldia“ und den Betrieben VEB Kombinat Solidor und VEB Schraubenwerk. Während in der Genossenschaft vier Kollegen defekte Motoren wieder auf Vordermann bringen, haben die in der PGH beschäftigten Frauen mit weicherem Material zu tun. In Kooperation mit dem VEB Spielwaren Großbreitenbach nähen sie Plüschtierhüllen. Über 100 dieser „Hohlkörper“ entstanden in den letzten Wochen unter den geschickten Frauenhänden. Insgesamt erzielte die Genossenschaft in den vergangenen Monaten einen Planvorlauf von 1,5 Tagen. Auch das spricht dafür, dass die Produktionsumstellung von den Mitgliedern der PGH mehr als nur bewältigt wurde.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt vom 05.11.1983 – Links im Bild die ehemalige PGH 1989 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 02 May 2026 22:03:00 GMT</pubDate>
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			<link>https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/?aus-dem-archiv--jetzt-motoren-und-plueschtiere</link>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gemeindebibliothek in Heiligenstadt]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B3A"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Seit dem Jahre 1858 gab es in Heiligenstadt die erste öffentliche Bibliothek. Dazu schrieb Egon Grohmann:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Einer Öffentlichen Aufforderung zufolge, gab es 1858 unter Verwaltung des Gymnasiallehrer Dr. Kirchner in Heiligenstadt eine öffentliche Bibliothek. „Behufs Ueberweisung in andere Hände muß die Gemeindebibliothek vollständig zusammengestellt werden und werden deshalb alle Diejenigen, welche Bücher aus derselben in den Händen haben, ersucht, in acht Tagen sie bei mir abzugeben", ließ er verkünden. Prof. Waldmann gleichfalls Lehrer am hiesigen Gymnasium und erster Parlamentarier des Eichsfeldes zur Deutschen Nationalversammlung 1848, leitete schon 1852 in Heiligenstadt einen Leseverein zur Bildung der Bürger.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt 1985, Egon Grohmann - Bild: alte Bibliothek in der Petristraße © Thomas Schuster</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 01 May 2026 22:13:00 GMT</pubDate>
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			<link>https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/?gemeindebibliothek-in-heiligenstadt</link>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Studentische Maifeier]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Th%C3%BCringen"><![CDATA[Thüringen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B38"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„In der Nacht zum 1. Mai wird von den Burschenschaftern der übliche Mai-Umzug durch die Innenstadt veranstaltet, dem es an Zulauf nicht fehlt. Besonders auf dem Markt findet sich ein zahlreiches Publikum ein, das sich an der schönen Maifeier ergötzen will. Diesem Umzug geht ein gemeinsamer Kommers auf dem Hause der präsidierenden Verbindung voraus, der den Studenten zu einer entsprechenden Stimmung verhilft, und die nun wieder das schöne Maienlied mit einer Begeisterung singen können, wie es eben nur der Jenenser Student zu singen vermag. Das ist dann die echte wahre Jugendlust, die uneingeschränkt sich noch bei ihnen entfaltet und die alles mit sich reißt, was von ihr berührt wird. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Wer die Studenten dabei mit hören kann, wie sie in voller Herzenslust immer und immer wieder unter den Klängen der Musik das Lied „Der Mai ist gekommen“ erschallen lassen, der kann sich dem Zauber echt Jenenser Burschenlust nicht entziehen: „Da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt: Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!“ Und dann erst, wenn man auf dem altberühmten Markte angekommen ist, da, wo sich das Jenenser Leben in seiner Eigenartigkeit stets am besten entfaltet, und die Studenten um den mit Rot- und Grünfeuer beleuchteten „Hannfried“ stehen, dabei das Lied singend: „Stoßt an! Jena soll leben! Hurra hoch!“, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Philister und Student sind dann eins, und alles singt wie aus einer Kehle: „Frei ist der Bursch!“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Majestätisch steht der alte „Hannfried“ mit dem Schläger und dem Kommersbuch (!) in der Hand dazwischen drin und nimmt die Huldigungen dar. Man glaubt, es ihm richtig anzumerken, wie weh es ihm tut, daß er nicht herabsteigen kann von seinem Throne, wo ihn nun einmal sein Fürstenlos zur Einsamkeit bestimmt hat. Der Rest des Schoppens wird ihm dann noch gewidmet, und man begießt die Stufen seines Thrones mit dem edlen Lichtenhainer. Indessen hat schon die Musik zum Liede: „Der Mai ist gekommen“ wieder angestimmt, und im feierlichen Zuge geht es zurück zum Verbindungshause. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">So vom Wege nicht abkommend, folgen aber die Studenten weniger dem Texte des schönen Liedes. Um nämlich nicht mit der einen Strophe in Widerspruch zu geraten, da sagt: „Es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert“, singt man stattdessen: „Es gibt so manches Mädel, das nimmer ich poussiert“. Dies ist eher glaubhaft, und Geibel würde wohl den Text anders gewählt haben, wenn er geahnt hätte, in welche Verlegenheit er damit die Jenenser Studenten gebracht hat. Auch würde er nicht in seinem Liede gesagt haben: „Es küsset in der Früh das Morgenrot mich wach“; denn es war schon späte Morgenstunde, und mehrere Burschenschafter saßen noch immer auf dem Markte. Nur, daß sie indessen einem Schutzmann ein Ständchen brachten und ihm vorsangen, daß der Mai gekommen sei.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Sonderabdruck der Beilage zum Jenaer Volksblatt 1909-1920</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:51:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die Fahrt vom Bornberg – eine Eichsfelder Hexensage]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B36"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Im Eichsfeld sagt man, dass es Nächte gibt, in denen die Grenze zwischen der Welt der Menschen und der alten Kräfte dünn wird. Besonders in der Zeit um die Walpurgisnacht, wenn der Frühling endgültig den Winter vertreibt, liegt etwas Unruhiges in der Luft. Dann beginnt es am Bornberg bei Burg Bodenstein.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Alten in den Dörfern erzählen, dass der Bornberg kein gewöhnlicher Hügel sei. Schon lange bevor die Burg stand, soll er ein Versammlungsort gewesen sein — ein Platz, an dem „die Anderen“ zusammenkamen. Manche sprechen von weisen Frauen, andere nennen sie beim Namen: Hexen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und genau dort beginnt auch diese Geschichte.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Es war eine jener Nächte, in denen der Mond groß über dem Land stand. Ein Müller aus einem Dorf nahe Worbis – so erzählt man – konnte nicht schlafen. Sein Hund jaulte, und das Vieh im Stall war unruhig. Also trat er hinaus und blickte hinauf zum Bornberg. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Da sah er sie. Erst eine. Dann viele.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Schwarze Gestalten, die sich gegen den Himmel abhoben. Einige ritten auf Besen, andere – so schwor er später – auf Mistgabeln oder sogar auf Ziegenböcken, ganz so, wie es auch in den alten Harzer Geschichten über den Brocken berichtet wird.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Denn dort, auf dem Brocken, sollte sich alles entscheiden.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Hexen des Eichsfeldes hatten sich versammelt. Unter ihnen war auch die „Schwarze Lene“, eine Gestalt aus den Sagen der Region, der man nachsagte, sie könne Nebel rufen und Menschen in die Irre führen. Neben ihr stand eine jüngere, noch unerfahrene Hexe, die zum ersten Mal mitfliegen durfte.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Habt keine Furcht“, flüsterte eine der Alten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Der Weg ist lang, aber die Nacht trägt uns.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dann erhob sich ein Windstoß — und mit ihm die Hexen. Was der Müller in dieser Nacht sah, bestätigte viele alte Erzählungen:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dass Hexen sich vor dem Flug mit geheimen Salben bestrichen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dass sie mit einem Spruch die Luft bezwingen konnten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und dass ihr Ziel immer derselbe Ort war: der Brocken, auch Blocksberg genannt — der berühmteste Versammlungsplatz der Hexen im deutschen Volksglauben.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dort, so heißt es in unzähligen Sagen aus dem Harz, feiern sie in der Walpurgisnacht ein wildes Fest, tanzen mit Geistern und treiben Schabernack mit denen, die sich zu nah heranwagen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Doch im Eichsfeld gibt es eine Besonderheit.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Hier erzählt man sich, dass nicht alle Hexen böse waren.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Einige galten als „weise Frauen“, die Kräuter kannten, Krankheiten heilten und den Menschen halfen. Doch selbst sie mussten sich in jener Nacht entscheiden: bleiben — oder mitfliegen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Denn wer einmal den Weg zum Brocken antrat, so sagte man, kehrte verändert zurück.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Müller jedenfalls schwor, dass der Himmel voller Leben gewesen sei. Dass er Stimmen gehört habe — ein Lachen, das der Wind davontrug. Und dass der Mond für einen Moment dunkler wurde, als die Hexen ihn kreuzten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Am nächsten Morgen fand man ihn still und nachdenklich. Er sprach nicht mehr viel über das, was er gesehen hatte. Nur eines sagte er noch: </span><span class="fs11lh1-5">„Sie treffen sich wirklich dort oben… am Bornberg. Und wenn der Wind richtig steht, kannst du sie hören.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bis heute erzählen sich die Menschen im Eichsfeld diese Geschichten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und wer in einer klaren Frühlingsnacht den Blick zum Bornberg hebt und weiter zum Brocken, der könnte meinen, für einen Augenblick etwas zu sehen, das sich nicht erklären lässt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ein Schatten im Mondlicht. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ein leises Fliegen über den Himmel. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Oder nur den Wind.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: Blick vom Bornberg zum Brocken (Hexen von KI eingefügt) © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 22:40:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: 198 Wasserschutzzonen]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B33"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">"Im Kreis Heiligenstadt bestehen 198 Trinkwasserschutzzonen. Diese machen eine Gesamtfläche von 7.458 ha aus, was 34,9 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Kreises entspricht."</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt 29.10.1983 – Bild: Wasserschutzzone Geislede 2019 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 22:04:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Wüstung Gunzerode]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B37"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Vielleicht habt ihr die Werbung zur 880-Jahr-Feier der Gemeinden Westhausen und Günterode vor den Orten bemerkt, die dieses Ereignis in diesem Jahr feiern wollen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Deshalb schaute ich im Urkundenbuch nach und fand die Urkunde, die beide Gemeinden erstmals erwähnte. Hier fand ich auch eine andere Urkunde, in der eine Gemeinde Gunzerode ebenfalls im selben Jahr genannt wurde. Der Name wurde mit Günterode in Zusammenhang gebracht.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Auf die Urkunde, die beide Gemeinden als Erstnennung betreffen, gehe ich später ein. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Urkunde vom 12. August 1146 in Erfurt ausgestellt</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Dies ist eine lateinische Urkunde aus dem Jahr 1146, ausgestellt von Erzbischof Heinrich I. von Mainz. Sie dokumentiert eine Schenkung an das Peterskloster in Erfurt durch zwei Brüder. Der Aussteller ist Heinrich I. von Mainz (Erzbischof von 1142–1153). Das Peterskloster in Erfurt war ein bedeutendes Benediktinerkloster. Viele der genannten Orte liegen im heutigen Eichsfeld wie z. B. Bickenriede, Kefferhausen, Wachstedt, Günterode. Kirchberg (Kerbscher Berg) und Herzwinkel (Wüstung) liegen bei Dingelstädt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Hier ist die Übersetzung ins Deutsche:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Ich, Heinrich, von Gottes Gnaden Erzbischof des erzbischöflichen Stuhls von Mainz. Wir wollen allen, die in der Hoffnung auf die Annahme als Kinder Gottes in der Kirche arbeiten, bekannt machen, dass zwei leibliche Brüder, nämlich Folrad und Hertag, Männer freien Standes, nachdem die Gnade des Heiligen Geistes ihre Herzen besucht hatte, das Erfurter Kloster begehrten, welches zu Ehren der Apostelfürsten Petrus und Paulus zum Zwecke der Bekehrung errichtet wurde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Nachdem sie von den dort Gott dienenden Brüdern gütig in die Gemeinschaft aufgenommen worden waren, opferten sie sich selbst und all ihren Besitz auf dem Altar der vorgenannten Apostel, unter Zustimmung und gleichzeitiger Darbringung ihres Bruders Hermann und ihres Vetters (Sohn des Onkels väterlicherseits) Dietmar sowie der übrigen Verwandten und Freunde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Und dies ist es, was sie Gott und seinen Aposteln an jenem Tage opferten: In Bichenrid (Bickenriede) eine Mühle und 8 Hufe mit ebenso vielen Hofstätten und zwei Wäldchen; in Ellenhartesrode 3 Hufe; in Hirzwinkele 2 Hufe; in Kirchberc (Kirchberg) 2 Hufe und eine Wiese und 4 Unfreie (Hörige) aus dem Stande der Ministerialen; ebenso in Escherichesrode (Escherode) einen Hof mit allem Zubehör, nämlich drei Hofstätten und 4 Hufe mit dem umliegenden Wald, und auf demselben Hof eine Kapelle und das zu ihr gehörende Zubehör, drei Hofstätten und 8 Hufe, von denen sich einer in Hortene, einer in Keverenhusen (Kefferhausen), einer in Wachstete (Wachstedt), einer in Gunzerode (Günzerode) und drei in Escherichesrode befinden.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Damit aber diese Übertragung den Apostelfürsten Petrus und Paulus gegenüber fest bleibe, haben wir sie mit dem Abdruck unseres Siegels bezeichnet und durch die Autorität unseres Bannes bekräftigt, damit, falls jemand von den vorgenannten Dingen etwas wegnimmt (usurpiert), er vom Fluch der ewigen Verdammnis getroffen werde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Zeugen dieser Sache sind: Heinrich, Propst von St. Marien in Erfurt; Adelhart, Propst von St. Severi; Sinlo, Propst der Regularkanoniker; Folpertus, Propst von St. Ciriacus; Erzpriester Bertoldus; Wernher, Abt des vorgenannten Klosters, und Prior Willehelm sowie der gesamte Konvent.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Freie (Laien): Graf Ernestus, Vogt desselben Klosters; Graf Lampertus; Wigger; Fridericus von Bichelingen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ministerialen: Harthunc, Wernher, Sigebolt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Vollzogen wurde dies im Jahre der Fleischwerdung des Herrn 1146, Indiktion VIII, unter der Herrschaft [König] Konrads. Gegeben am 12. August (II. Idus Augusti) in Erfurt.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Zur Wüstung</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Günzerode, Grutzenrode, Giensrode, Gunzerode.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Flinsberg, etwa 2000 Schritte südöstlich dieses Dorfes und 3000 Schritte südsüdwestlich des Dorfes Heuten, an der Grenze gegen die Gemeindebezirke Heuten, Kr. H. und Wachstedt, Kr. M. - Der Ort, dessen wüste Mark sich bis zur Ausführung der Gemeinheitsteilung geschlossen erhalten hat, wird von Wolf I, S. 137 unter den eingegangenen Hofen des Amtes Gleichenstein mit dem Hinzufügen genannt, dass die von Bültzingsleben mit 7 Hufen daselbst belehnt waren. …“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Urkundenbuch des Eichsfeldes, Teil 1 und Wüstungen von Wintzingeroda-Knorr – Bild: Blick von der vermuteten Wüstung Gunzerode 2019 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 22:45:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Eichsfelder Dialekt: D‘ Kärchenuhr]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B34"><div class="imHeading1" role="heading" aria-level="1">Eichsfelder Dialekt</div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><b class="fs12lh1-5">D‘ Kärchenuhr</b></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Kleinemanns Etti worr finnef Johre olt; abber aer kannte d‘ Uhrr nach nitt. Sinn Unkel Ingenaz gobb sich graße Mieh mett ämm; abber dar Bängel begräffs nitt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Nun hotten eines Tages d‘ Murslidde was uffen Howe zetune. Es gung uff Mettag zu und einer fraete: „Wievieele Uhr hamman eigentlich?“ Unkel Igenatz meinte: „Etti kann je mol nogucke.“ „Hänn Etti, gucke mol an d‘ Kärchenuhr!“ saete Murfranz.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Etti verzog kenne Miene, gung las, un no aenner Wiele kome wärre. „Na Etti, wie spete ässes daen?“ Un Etti antwortete ganz äbberzeugend: „Unkel Franz, d‘ Kärchenuhr hängt zu haach, uns a haach kann ich nitt gegucke!“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: „Eichsfelder Schnurren“ 1980 – Bild: Kirche in Holungen 2022 bearbeitet © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 22:18:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Märtens Teich in Leinefelde]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B35"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Teich war ursprünglich eine unscheinbare Lehmgrube. Im Zuge der städtebaulichen Umgestaltung, für die Leinefelde mehrfach ausgezeichnet wurde, wurde das Areal grundlegend revitalisiert. Der Teich wurde vergrößert, zugänglich gemacht und in eine moderne Parklandschaft eingebettet. Heute dient der Märtens Teich als „grüne Lunge“ und Veranstaltungsort für Teichkonzerte und Feste.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Teich ist nach der Familie Märtens oder Martin benannt, der das Grundstück früher gehörte. Im Adressbuch fand ich nur den Nachnamen Martin. Vielleicht handelt es sich auch um einen Vornamen?</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Im alten Leinefelde, bevor die Stadt in den 1960er Jahren massiv durch die Industrie wuchs, war das Areal landwirtschaftlich geprägt. Bevor der Teich als Parkanlage gestaltet wurde, befand sich dort eine Lehmgrube. In der lokalen Überlieferung blieb der Bezug zur Familie so stark verankert, dass der Name auch nach der Umwandlung in eine öffentliche Grünanlage im Rahmen des Stadtumbaus erhalten blieb.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: Märtens Teich als Schwimmbad</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 22:16:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Das Zisterzienserinnenkloster Breitenbich (ca. 1230-53)]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B32"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">"Um 1230 wurde hier vom Ritter Werner von Schieferstein ein Zisterzienserinnenkloster gegründet, das sich aber wegen der Kriegswirren nur bis 1253 halten konnte, für einige Jahre seine Zuflucht in Mühlhausen fand und schließlich um 1260 die endgültige Niederlassung in Anrode fand. Die ausführliche Geschichte der Zisterzienserinnen ist dort zu finden. - Das Klostergut Breitenbich wurde von den Stiftern dem Ritterorden der Lazariten übergeben."</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Anmerkung</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Das Gutshaus ist vom Ort Zella zu erreichen und liegt noch im ursprünglichen Eichsfeld. Es ist das Mutterkloster vom Kloster Anrode.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: N. Görich, Geschichte des eichsfeldischen ehemaligen Zisterzieserinnenklosters Anrode, Duderstadt 1932, 7-9, 183-185. - Bild: Gutshaus 2018 © Thomas Schuster</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 22:08:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Verkauf von Kirchenstätten]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B31"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">(Verkauf von Kirchenstätten.) Unterzeichneter ist beauftragt, 9 Kirchenstätten in der Altstädter Pfarrkirche ad B. M. V. meistbietend den 3ten März Nachmittags 2 Uhr in seiner Behausung mit Vorbehalt der Genehmigung zu verkaufen. Wer dieselben zu kaufen Lust hat, kann sich zur bestimmten Zeit einfinden, auch die Stellen selbst vorher sich durch den Opfermann Herrn Mollenfeld zeigen lassen. Heiligenstadt, den 24sten Febr. 1820.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Fütterer,</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Land- und Stadtgerichts-Rendant.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Anmerkungen:</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Mit Kirchenstätten sind feste Sitzplätze oder Kirchenstühle in der Kirche gemeint, die man damals für einen bestimmten Zeitraum oder lebenslang erwerben ("mieten" oder "kaufen") konnte. Opfermann: ist eine alte Bezeichnung für einen Küster oder Kirchendiener und ein Rendant ist ein Rechnungsführer oder Kassenverwalter einer Behörde.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Obereichsfelder Kreisanzeiger 1820 </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:59:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Geburtstagfeier in Heiligenstadt 1820]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B30"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Heiligenstadt. „Der Tag, den alle Preußen gerührten Herzens und mit innigem Danke gegen die gütige Vorsehung feiern, die ihnen einen gerechten und guten König schenkte, ward auch von uns feierlichst begangen. Schon am Vorabende kündigten die Stadtkanonen sowie das Geläute aller Glocken die Wichtigkeit des folgenden Tages an. Dasselbe Signal eröffnete am folgenden Morgen in aller Frühe die Feierlichkeit selbst. Sie begann mit einer religiösen Feier. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Unter den heißesten Wünschen für Friedrich Wilhelms Glück wurde in der Hauptkirche ein Te Deum abgesungen. Am Mittage wurde ein splendides Gastmahl im Garten des Gesellschaftsvereins gegeben. Der Herr Landrath von Bodungen brachte die Gesundheit des geliebten Königs aus. Am Abend war Ball; der Garten, der eine äußerst reizende Aussicht genießt, war erleuchtet und ein Feuerwerk ward abgebrannt.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><div><span class="fs11lh1-5">(Herausgegeben von E. Bruns.)</span></div></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b><br></b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Anmerkungen:</b></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Gefeiert wurde der 50. Geburtstag von König Friedrich Wilhelm III. (3. August 1770). Ein Jahr zuvor wurde die Wilhelmstraße in Heiligenstadt nach seinem zweitältesten Sohn Wilhelm I. benannt, der nach dem Tod seines Bruders König Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1861 preußischer König und 1871 Deutscher Kaiser wurde. Die genannte Hauptkirche wird die damals evangelische Martinskirche gewesen sein, denn der König war Protestant. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Obereichsfelder Kreisanzeiger 1820</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 22:55:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Ekhof-Theater in Gotha]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Th%C3%BCringen"><![CDATA[Thüringen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B25"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Das Ekhof-Theater zählt zu den ältesten Barocktheatern, deren Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert heute noch von Hand bedient wird. Es befindet sich im Westturm des Schlosses Friedenstein in Gotha. Das Theater wurde unter Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg zwischen 1681 und 1683 im ehemaligen Ballsaal erbaut. Anfangs traten vor allem Mitglieder der herzoglichen Familie und hohe Beamte auf. Ziel des Bühnenspiels war es, die jüngeren Familienmitglieder darin zu schulen, selbstbewusst vor Publikum aufzutreten. Die Vielfalt an Themen ermöglichte einen spielerischen Zugang zum klassischen Bildungskanon.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Ab 1775 erlebte das Ekhof-Theater unter Herzog Ernst II. eine neue Blütezeit: Als eines der ersten deutschen Hoftheater verfügte es über ein festes Ensemble. Die Schauspieler waren bei Hofe angestellt und erhielten regelmäßige Gehälter sowie Zugang zu einer Pensionskasse – damals eine Seltenheit. Zwischen 1775 und 1778 leitete Conrad Ekhof die Truppe und brachte mit gefeierten Aufführungen das Theater zu Ruhm und Bedeutung als Zentrum der deutschen Theaterkultur.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 22:47:00 GMT</pubDate>
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		</item>
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			<title><![CDATA[Jubiläum in der Kapsmühle]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2E"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">"Ein nicht alltägliches Jubiläum konnte dieser Tage in der Kapsmühle in Heiligenstadt gefeiert werden. Denn seit nunmehr 100 Jahren und in der vierten Generation ist diese traditionsreiche Mühle, die bereits im Jahre 1646 erstmals urkundlich erwähnt wurde, im Besitz der Familie Kellner. Aus diesem Anlaß waren zahlreiche Gratulanten — unter ihnen Unionsfreund Egon Schwenke, Leiter der Kreisgeschäftsstelle Heiligenstadt der Handwerkskammer, Bäckermeister Helmut Föllmer, Vorsitzender der ELG des Bäcker- und Müllerhandwerks, und Unionsfreund Horst Sievers, Geschäftsführer der Einkaufsund Liefergenossenschaft der Bäcker und Müller — gekommen, um Müllermeister Harald Kellner und seinen Mitarbeitern die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln.<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Unionsfreund Egon Schwenke und die Vertreter des Bäcker- und Müllerhandwerks würdigten während der Gratulationscour den hohen Beitrag, der von Müllermeister Kellner und seinen Beschäftigten Maria Lillpopp, Günter Hoffmann — beide sind schon über drei Jahrzehnte im Betrieb tätig — und Klemens Domonaski zur kontinuierlichen Versorgung der Bevölkerung im Kreis Heiligenstadt geleistet wird. Immerhin beliefert die Kapsmühle rund 45 Prozent aller Handwerksbäckereien des Kreises. Daß dieser Mühlenbetrieb seinen Aufgaben stets im vollen Umfang und in bester Qualität gerecht wird — dafür spricht auch die Auszeichnung mit dem Titel „Vorbildlicher Versorgungsbetrieb des Handwerks“. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Zur Zeit beläuft sich die Jahreskapazität der Mühle, die u. a. mit einer pneumatischen Mahlgutförderung ausgerüstet ist, auf 1400 t. Für 1982 beabsichtigt Müllermeister Harald Kellner, zur Steigerung der Produktivität die lose Mehlabgabe einzuführen. Dazu werden drei neue Silos aufgebaut. Durch die Einführung der losen Mehlabgabe verbessern sich einerseits die Arbeitsbedingungen in der Kapsmühle und können Energieträger eingespart und die Mehlauslieferung insgesamt effektiver gestaltet werden. Andererseits können sich dann weitere Handwerksbäckereien des Kreises Heiligenstadt auf die lose Mehlannahme umstellen."</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><b>Bild: </b>Zum „100jährigen“ konnten Müllermeister Harald Kellner und seine Frau (5. bzw. 4. v. r.) herzliche Glückwünsche empfangen. Unser Foto zeigt sie im Gespräch mit einigen der Gratulanten, unter ihnen der Leiter der Kreisgeschäftsstelle Heiligenstadt der Handwerkskammer, Unionsfreund Egon Schwenke (1. v. l.), und Bäckermeister Helmut Föllmer, Vorsitzender der ELG Bäcker und Müller (1. v. r.). </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt - Nr. 153 — 2. Juli 1982 - Foto: TT/Beck</span></div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 22:39:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Statistik 1819]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2D"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Zahlen geben an die Geburtenrate von Katholiken, dahinter uneheliche Kinder dieser Geburten, die katholischen Trauungen und die Sterberate. Die Zahlen wurden nur von Eichsfelder des katholischen Glaubens erhoben. Ein kleinerer Teil war evangelisch bzw. ein sehr geringer Teil ohne Konfession.<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div> &nbsp;<span class="imTAJustify fs11lh1-5">Im Jahre 1819 sind von Katholiken:</span><div><br></div> &nbsp;<div><u class="fs11lh1-5">in dem Kreis &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;geboren &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;darunter unehelich &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;getraut &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;gestorben &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</u></div> &nbsp;<div><span class="fs11lh1-5">Heiligenstadt &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;1054 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;42 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;280 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;864</span></div> &nbsp;<div><span class="fs11lh1-5">Worbis &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;855 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;34 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;189 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;591</span></div> &nbsp;<div><span class="fs11lh1-5">Mühlhausen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;439 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;82 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;110 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;335</span></div> &nbsp;<div><span class="fs11lh1-5">Nordhausen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;36 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;4 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;14 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;38</span></div> &nbsp;<div> </div> &nbsp;<div>Quelle: Obereichfelder Kreisanzeiger 1820</div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:24:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Gesellschaft für Heimatgeschichte gegründet]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2C"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Am 17. Januar 1979 fand im Musiksaal des Klubs der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“ Berlin die Gründungsversammlung der Gesellschaft für Heimatgeschichte im Kulturbund der DDR statt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Gesellschaft ist ein Teil der Gesamtorganisation des Kulturbundes, und somit sind deren Satzungen und Finanzrichtlinien für sie verbindlich. Anliegen der Gesellschaft ist es, „auf der Grundlage der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Marxismus-Leninismus die Beschäftigung mit der Heimatgeschichte zu fördern, heimatgeschichtliche Erscheinungen und Prozesse, insbesondere die revolutionären und anderen progressiven Traditionen zu erforschen und zu propagieren, das historische Selbstverständnis der Bevölkerung unseres Landes erweitern und ihr Geschichtsbewußtsein allseitig ausprägen zu helfen.“ (Aus den Leitsätzen)</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Unter der Leitung des auf der Gründungsversammlung berufenen Zentralvorstandes und der noch zu bildenden Bezirks- und Kreisvorstände löst die Gesellschaft ihre Aufgaben durch Arbeitsgemeinschaften, die in den Ortsgruppen des Kulturbundes tätig sind. Die fachspezifische Anleitung erfolgt durch die nun in der Gesellschaft zusammengefaßten Zentralen Fachausschüsse (ZFA): Heimatgeschichte/Ortschronik, Kulturgeschichte/Volkskunde, Ur- und Frühgeschichte Numismatik und Kulturhistorische Zinnfiguren. Die Redaktion der Eichsfelder Heimathefte war auf der Gründungsversammlung durch drei Mitglieder vertreten. Paul Lauerwald erhielt die ehrenvolle Berufung zum Vorsitzenden des ZFA Heimatgeschichte/Ortschronik, dem er schon seit Jahren als aktives Mitglied angehört. Zugleich wurde er Mitglied des Zentralvorstandes der Gesellschaft und einer der fünf Stellvertreter ihres Vorsitzenden, Prof. Dr. Willibald Gutsche (Akademie der Wissenschaften der DDR). Walter Conraths wurde auf Grund seiner Verdienste ebenfalls in den Zentralvorstand berufen, während Dr. Hans Demme wie schon bisher im ZFA Heimatgeschichte/Ortschronik mitarbeiten wird.“</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><div><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eichsfelder Heimathefte 1979, Hans Demme</span></div></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><b>Information:</b><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Gesellschaft für Heimatgeschichte war eine spezialisierte Vereinigung innerhalb des Kulturbundes der DDR, die am 17. Januar 1979 offiziell gegründet wurde. Sie förderte die Erforschung lokaler Geschichte, Ortschroniken, Volkskunde und Denkmalpflege, wobei sie ideologisch in die sozialistische Kulturpolitik eingebunden war. Viele Ortschroniken in der DDR wurden durch ihre Mitglieder erarbeitet. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Sie war eine von mehreren inhaltlichen Sparten im Kulturbund der DDR, einer Massenorganisation. Die Struktur umfasste einen Zentralvorstand, Arbeitsausschüsse und fachliche Arbeitsgruppen auf lokaler Ebene. Die Mitglieder beschäftigten sich mit Orts- und Betriebschroniken, Volkskunde, Ur- und Frühgeschichte sowie Numismatik. Neben der Bewahrung regionaler Geschichte diente die Arbeit der "sozialistischen Heimatpflege", um die Bindung an den DDR-Staat zu stärken.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Arbeit der Gesellschaft wurde oft von Museen, Archiven und Heimatforschern getragen, die in regelmäßig erscheinenden Reihen publizierten.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 22:20:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Allerburg]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B23"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Burg Allerburg - auch Ellerburg genannt - ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Allerberg bei Bockelnhagen im heutigen Landkreis Eichsfeld. Sie war nicht im Besitz der Mainzer Kurfürsten.<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die heutigen Überreste gehen von einem Wiederaufbau eines Turmes und eines Wohngebäudes des Freiherrn August von Minnigerode im Jahre 1916 zurück. 1924 war der Bergfried fertiggestellt, das Gebäude wurde nie vollendet. 1944 stürzten Teile ein. Seitdem steht die Ruine verlassen auf dem Allerberg und erfreut die Besucher.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: Detail Postkarte (bearbeitet) mit heutigem Zustand © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 22:57:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[St. Crucis in Erfurt steht zum Verkauf]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Th%C3%BCringen"><![CDATA[Thüringen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2F"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Die Neuwerkskirche wurde erstmals im Jahr 1168 dokumentiert. Das spätromanische Gebäude befand sich in der Neustadt, die 1166 „auf dem neuen Werke“ gegründet wurde – daher stammt auch ihr Name. Die Kirche, ursprünglich dem Heiligen Kreuz (lat. sanctae crucis, daher Cruciskirche) gewidmet, gehörte zum Augustinerinnenkloster Neuwerkskloster. Seit 1285 diente sie als Pfarrkirche.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Zwischen 1466 und 1473 wurde das heutige Kirchengebäude zunächst im Stil der Spätgotik errichtet und dann von 1731 bis 1735 im Barockstil umgestaltet. Am 25. September 1735 weihte Bischof Gudenus die neu gestaltete Kirche; die Inneneinrichtung wurde bis 1740 fertiggestellt.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Kirchenvorstand hat beschlossen, die Kirche spätestens zum Advent 2026 gemeinsam mit St. Georg (beim Steigerwaldstadion), St. Martini (beim Theater) sowie St. Nicolai und Jacobi (Schottenkirche – hinter der Krämerbrücke) zu schließen.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Das ist wirklich sehr traurig, dass 4 Kirchen in Erfurt profaniert werden. Hoffentlich bleiben sie so erhalten, denn sie prägen das Stadtbild erheblich. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="center" class="imTACenter"><span class="fs11lh1-5"><a href="https://www.domradio.de/audio/erfurter-pfarrei-bietet-crucis-kirche-im-internet-zum-verkauf" target="_blank" class="imCssLink">Domradio </a>- Interesse? <a href="https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/historische-barockkirche-in-erfurt/3346339955-198-3748" target="_blank" class="imCssLink">Hier zur Seite</a></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bild: 2026 © Thomas Schuster Heiligenstadt </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 22:02:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Weiße Sonntag]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Zeitgeschehen"><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B29"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Weiße Sonntag ist der erste Sonntag nach Ostern und
beendet die Osteroktav. Der Name leitet sich von den weißen Taufgewändern
(Alben) ab, die Neugetaufte in der frühen Kirche bis zu diesem Tag trugen.
Heute ist er traditionell ein Haupttermin für die feierliche Erstkommunion, bei
der Kinder in weißen Gewändern oder heller Kleidung auftreten.<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Name Dominica in albis (Sonntag in weißen Gewändern)
geht auf das Ablegen der weißen Taufkleider zurück, die eine Woche lang nach
der Taufe in der Osternacht getragen wurden. Das Weiß symbolisiert die
Reinigung von der Sünde, Neugeburt im Glauben und die Auferstehung.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Seit dem 18. Jahrhundert (erstmals 1673 in Luzern erwähnt)
ist der Weiße Sonntag ein zentraler Tag für die Erstkommunion. Die Kinder
tragen oft weiße Kleider oder Einheitsalben, was die Reinheit und die
Gemeinschaft als "neue Christen" betont. Der Brauch ist besonders in
katholisch geprägten Regionen verbreitet. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Obwohl die Erstkommunion in vielen Gemeinden heute nicht
mehr zwingend an diesem Sonntag stattfindet, bleibt er ein starkes Symbol für
den Eintritt in die eucharistische Gemeinschaft. Zudem wird der Sonntag nach
Ostern von der katholischen Kirche als „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“
begangen. In Heiligenstadt feiert die Gemeinde Sankt Gerhard erst nach dem
Weißen Sonntag die Erstkommunion. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: © Thomas Schuster
Heiligenstadt </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 22:05:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Gestohlne Sachen]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Eichsfeld"><![CDATA[Eichsfeld]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2B"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Am 16ten v. M. am Tage, sind der
Wittwe Schoenefeld zu Gerbershausen, während dieselbe mit den Ihrigen im Felde
sich befunden, mittelst Zerbrechung einer Fensterscheibe und Einsteigens
nachbenannte Gegenstände, als:</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">ein Paar Stiefeln, ein Paar blaue Strümpfe, eine
dunkelblaue mit rothen Streifen besetzte lange Tuchhose, eine roth tuchene
Weste mit gelben runden Knöpfen, eine dunkelblaue Jacke mit gelben runden
Knöpfen, ein dunkelblauer Tuchrock, woran Knöpfe von Garn, ein halbseidenes
grünes Halstuch und ein rothes baumwollenes Schnupftuch, ein Paar Schuhe, ein
dunkelblauer Beiderwands Weiberrock, eine dunkelblaue leinene Schürze, ein
blaugedruckter Weibermantel, ein weißes dreilenes Tuch und ein dito kattunenes,
eine braun kattunene Weibermütze mit schwarzem Bande, gestohlen worden.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Indem wir diesen Diebstahl hiermit zur öffentlichen
Kenntniß bringen, fordern wir Jedermann Behufs Entdeckung und Bestrafung des
Diebes auf, von den etwa zum Kauf angebotenen werdenden obverzeichneten
gestohlenen Effecten, bei Strafe der Diebeshehlerei nichts zu kaufen, vielmehr
den Besitzer derselben anzuhalten und der nächsten Ortsobrigkeit zu
überliefern. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Heiligenstadt, den 14ten September 1820.</span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Königl. Preußisches Inquisitoriat. </span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Büchleb.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Obereichsfelder Kreisanzeiger 1820 (gebundener
Jahrgang) - Bild: Gerbershausen um 1920 © Thomas Schuster Heiligenstadt</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 22:40:00 GMT</pubDate>
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			<link>https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/?aus-dem-archiv--gestohlne-sachen</link>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus dem Archiv: Ein Herz für Kinder]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B2A"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">„Es musste nicht erst das „Jahr des Kindes“ proklamiert
werden, ehe die Stadt Heiligenstadt und ihre Bürger ihre große Liebe und Sorgfalt
den jüngsten Stadtbewohnern entgegenbrachten. Die DDR darf sich mit Recht zu
den kinderfreundlichsten Staaten der Welt rechnen. Und die Eichsfeldstadt wird
diesem hohen Anspruch überaus gerecht. Das heute von Unionsfreundin Katharina Hobein
geleitete „Haus auf der Bleibe“ wurde damals als Kindererholungsheim eingerichtet.
Kurze Zeit darauf wurde in der Ägidienstraße der erste staatliche Kindergarten
eröffnet. Aus den anfangs 63 Plätzen wurden 71. Heute hat die Stadt sieben Kindergärten,
in denen über 400 die Vorschulerziehung erfahren. Hinzu kommen zwei
konfessionelle Kindergärten. In sechs modernen Kinderkrippen mit einer
Kapazität von 275 Plätzen machen die Kleinsten die ersten Stehversuche.“<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Bild: Die Schwestern Karin, Christa und Ursel gehören zu
denen, die sich auf der Entbindungsstation des von Dr. med. Willibald Müller
geleiteten Robert-Koch-Krankenhauses um die Säuglinge kümmern.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div>

<div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Thüringer Tageblatt 1982</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 22:30:00 GMT</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bruno-Leuschner-Straße Ende der 1970er Jahre]]></title>
			<author><![CDATA[Thomas Schuster]]></author>
			<category domain="https://www.schuster-heiligenstadt.de/blog/index.php?category=Heiligenstadt"><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000B22"><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Auf dem Bild ist die alte Bruno-Leuschner-Straße (heute Holbeinstraße) auf den Liethen zu sehen. Die Gaststätte „Liethentreff“ wird gerade gebaut, das war so Ende der 70er Jahre. Die Gaststätte war ein Anlaufpunkt für die Bevölkerung auf den Liethen und wurde bis kurz nach der Wende von Paul und Elke Kawa geleitet. Neben der Gastronomie fanden auch Tanzveranstaltungen und Disko-Abende statt. Unten befand sich der Getränkestützpunkt, der von Hermann Sander und seiner Frau geführt wurde.<br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Links neben der Gaststätte gab es eine Nebenstelle des DIKO (Dienstleistungskombinat) zur Reparatur von Geräten. Später öffnete ein Gardinengeschäft. In dem abgerissenen Flachbau daneben konnte man bei Rudi Heidicke Geräte und Arbeitsmittel ausleihen, wie z. Bsp. Rasenmäher, Bohrmaschine, Tapezierbrett …</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Während der 70er und 80er Jahre wurden viele Abstellräume in den einzelnen Blöcken (jeder Eingang hatte einen) zu Gemeinschaftsräumen umfunktioniert. Man feierte gemeinsam, es gab Straßenfeste, man half sich gegenseitig. </span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Der Block hinter der Gaststätte wurde umgebaut und die zwei Blöcke ganz rechts im Bild (nicht erkennbar) sind abgerissen und heute Parkplätze.</span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div data-text-align="justify" class="imTAJustify"><span class="fs11lh1-5">Quelle: Eigene Aufzeichnungen</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 22:07:00 GMT</pubDate>
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