Blog der Familie Schuster aus Heiligenstadt - Heiligenstadt im Eichsfeld

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Bernterode/Breitenworbis in einer Beschreibung von Philipp Knieb

Heiligenstadt im Eichsfeld
Herausgegeben von in Eichsfeld ·
Tags: Bernterode
Der Heimatforscher Philipp Knieb, der 1849 in Niederorschel geboren wurde, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts über Bernterode/Breitenworbis:

„Nachdem die Wipper sich mit der Linke vereinigt, fließt sie in beinahe östlicher Richtung dem Eichsfelder Thore zu, ehe sie jedoch vom Eichsfeld Abschied nimmt, etwa 1 Kilometer von der Grenze entfernt, lagert sich ihr zur Seite das Dorf Bernterode, zur Rechten dicht an die Hügel gelehnt, welche die letzten Ausläufer des Düns sind, zur Linken die breiten, saftigen Wiesen der Wipperebene.

Es liegt 264 m über dem Meeresspiegel auf dem 51° 24' nördlicher Breite und 28° 8' östlicher Länge (bezogen auf Nullmeridian von Ferro). Zum Unterschiede von einem gleichnamigen Dorf bei Heiligenstadt führt es die nähere Bezeichnung »unter dem Dün«. Der Name deutet auf den Gründer Bernd und auf die Gründungszeit, die Zeit nach dem 10. Jahrhundert, wo die meisten Rodedörfer entstanden sind.
Die Flur grenzt im Norden an den Höllberg, im Osten an die Wülfingeröder Flur, im Süden an den Dachsberg, im Westen an die Fluren von Niederorschel und Breitenworbis und an das Lindei.“

heiligenstadt.net

Quelle: Philipp Knieb „Eichsfelder Dorfchroniken Bernterode, Breitenworbis, Deuna, Gernrode, Hüpstedt, Kirchworbis, Vollenborn“ – 2001 Bild: ebda, aus dem Jahre 1922


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